Mo, 19. November 2018

Neuwahl im Anzug:

11.05.2017 15:41

Strugl will Mitterlehner jetzt nicht beerben

Jetzt nicht, aber vielleicht nach einer Neuwahl: Oberösterreichs LH-Vize Michael Strugl möchte derzeit nicht Reinhold Mitterlehner als Wirtschaftsminister nachfolgen. Er hat ja auch erst vor einem Monat sein großes Standortressort in der Landesregierung übernommen. Durch eine Neuwahl werden aber die Karten neu gemischt.

"Krone": Könnte man Sebastian Kurz die ÖVP-Übernahme nicht erleichtern, indem man ihm einen starken Wirtschaftsminister aus Oberösterreich zur Seite stellt?
Michael Strugl: Also ich gehe davon aus, dass der Sebastian Kurz das machen wird. Natürlich wird auch Oberösterreich eine starke Rolle spielen wollen. Das weiß er und das ist glaube ich auch etwas, wo es einen Konsens gibt.


"Krone": Das wird wahrscheinlich auch davon abhängen, ob wir bald Neuwahlen haben oder nicht, wie intensiv solche Personalfragen jetzt in Oberösterreich diskutiert werden.
Strugl: Natürlich ist das eine Vorfrage, die nicht unwichtig ist. Und sollte es eine vorgezogene Neuwahl geben, dann würde sich die Ministerfrage noch einmal neu stellen bei einer allfälligen Regierungsbildung mit der ÖVP. Da wir der wichtigste Wirtschaftsstandort sind, ist es nur logisch, dass sich das auch in der Bundesregierung abbilden soll.


"Krone": Jetzt haben Sie ja gerade vor einem Monat ein großes Standortressort übernommen in Oberösterreichs Landesregierung, das ein volles Programm hat. Wären Sie da überhaupt daran interessiert, nach Wien zu gehen?
Strugl: Ich habe vor einem Monat das größte Ressort in der Landesregierung übernommen, ich möchte diese Verantwortung auch wahrnehmen. Wie haben so viele Projekte in der Pipeline. Daher gehe ich davon aus, dass ich dem Reinhold Mitterlehner jetzt nicht nachfolge. Ich möchte das jetzt nicht machen. Da bin ich auch mit dem Landeshauptmann im Gespräch, der das genauso sieht.


"Krone": Aber nach einer Neuwahl im Herbst könnten die Karten neu gemischt werden.
Strugl: Wenn sich dann die Frage neu stellt, wird sie auch neu beantwortet werden müssen. Wir wissen aber nicht, wie eine Regierung ausschauen würde, mit welcher Führung, und welche Ressorts es gäbe. Daher ist das zum jetztigen Zeitpunkt reine Spekulation.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Nations League
Schweiz holt sich Finalticket mit 5:2 über Belgien
Fußball International
Stimmen zu NIR - AUT
O‘Neill: Arnautovic-Einwechslung war Knackpunkt
Fußball International
Mit Rekord-Gewinnsumme
Jetzt winkt der allererste Siebenfach-Jackpot!
Österreich
2:1 in Nordirland
Lazaro schießt Österreich in Minute 93 zum Sieg!
Fußball International
„Müssen jetzt handeln“
Macron und Merkel einig: EU steht am Scheideweg
Welt
Nations League
England nach 2:1 Gruppensieger, Kroatien steigt ab
Fußball International
Aus Gehege entkommen
Wilde Schweinejagd hielt Polizisten auf Trab
Niederösterreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.