#collegelife

Studentenleben: Acht Probleme, die jeder kennt!

Als Erstsemestriger voller Wissbegierde, Eifer und Motivation die heiligen Hallen des Audimax zu betreten, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Man ist plötzlich so erwachsen und unbesiegbar. Doch sobald man in der Vorlesung "Neuere deutsche Literatur: Tisch und Stuhl. Epistemische Möbel im Laboratorium des Schreibens" sitzt, fragt man sich "Ist es das Hungern wirklich wert?". City4U hat einige Situation aufgezählt, die wirklich jeder Student kennt.

#1 Nächstes Semester wird alles anders….
Wie oft haben wir uns das nicht schon gesagt? So oft, dass wir es immer wieder glauben. Am Anfang eines jeden Semesters freuen wir uns wieder auf die Uni, auf romantische Nächte in der "Bib", auf das Leben von Luft und Liebe, denn Essen können wir uns ohnehin nicht wirklich leisten.

#2 Doch schon in der zweiten Woche wirst du zum ultimativen Prokrastinator
Oft wissen wir nicht einmal, wann das passiert ist. In der Schule waren wir die größten und fleißigsten Streber. Da ging es auch gar nicht anders, wenn man nicht ein Minus im Klassenheft kassieren wollte. Als Uni-Studenten interessiert sich niemand für uns. Wir sind nur eine weitere Zahl ohne Namen. So gelingt es uns durch die Ritzen des Systems zu fallen, vier Monate lang Däumchen zu drehen und nur während der Prüfungswoche den Streber raushängen zu lassen. Wir sind sogar so gut im Prokrastinieren, dass wir mit fremden Mitschriften bessere Noten schreiben, als die Verfasser selbst. Prokrastinieren muss gelernt sein!

#3 Die Panik, wenn die Hausarbeit am nächsten Tag fällig ist
Es ist fast unerträglich. Wir haben unsere Wohnung geputzt, haben alle neusten Serien aufgeholt und sogar vegane Kekse gebacken! Wir haben Tage und Stunden unserer begrenzten Schreibzeit mit unwichtigen Dingen verschwendet und liegen jetzt in Fötus-Position im Bett und heulen uns die Augen aus. Wie sollen wir bloß 2500 Wörter, die mindestens 40% unserer Gesamtnote ausmachen, in drei Tagen auf Papier bringen? Kaffee, Koffeintabletten und Energy-Drinks sind in den nächsten Tagen unsere besten Freunde!

#4 Der Moment, wenn du in der falschen Vorlesung sitzt
Ist das nicht jedem schon einmal passiert? Wir sind in den Hörsaal gegangen, haben uns einen gemütlichen Platz irgendwo hinten in der Mitte gesucht und unsere Unterlagen streberhaft ausgepackt. Dass der Platz völlig untauglich ist, wenn man mittendrin fliehen möchte, haben wir dabei nicht bedacht. Als die Vorlesung losgeht, merken wir, dass wir im Forschungsseminar "Andreas Gabalier" sitzen und nicht in der Übung "Werbung und Marktkommunikation". Jetzt ist es uns zu peinlich aufzustehen, also beißen wir die zwei Stunden in einem für uns völlig fachfremden Seminar durch und kassieren dafür eine Fehlstunde in der anderen Übung. Das alles nur, um sich nicht zu blamieren.

#5 Die Hoffnungslosigkeit, wenn man das erste Mal eine Prüfung verhaut
Wir können uns nur selbst die Schuld in die Schuhe schieben. Wir haben zu wenig gelernt und zu viel gefeiert und deshalb die Prüfung nicht geschafft. Zum ersten Mal in unserem Leben haben wir versagt. Mit dieser großen roten fünf im Zeugnis können wir nicht leben, also schauen wir uns nach alternativen Berufsmöglichkeiten um. Dass jeder Mal die ein oder andere Prüfung verhaut, und das in der Uni mehr als normal ist, vergessen wir dabei natürlich. Stattdessen suhlen wir uns im Selbstmitleid.

#6 Der vierte Tag in Folge Nudeln mit Pesto
Sorgen und Nudeln macht man sich immer zu viele. Die Kassiererin beim Hofer kennt uns schon beim Namen und weiß, dass wir pro Woche zwei Familienpackungen Penne und vier Gläser Pesto Rosso verputzen. In all den Jahren als Student können wir noch immer nicht Nudeln richtig portionieren, also essen wir die ganze Woche davon. Außerdem haben wir sowieso kein Geld für etwas anderes. Obst und Gemüse ist so teuer!

#7 Man bringe den Spritzwein
Es gibt zwar ein ganzes Studium an der Boku, das sich nur um Wein dreht, aber wir sind die wahren Weinkenner! Ob vor, während oder nach der Vorlesung. Mit Kommilitonen, Professoren oder flüchtigen Bekanntschaften, für einen Spritzer haben wir immer Zeit. Manchmal ist der Gedanke, weitere zwei Stunden unseres Lebens in der Vorlesung "Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens" zu sitzen, einfach zu viel für unsere sensiblen Gemüter. Stattdessen holen wir uns einen Spritzer beim Würstelstand vor der Uni, setzen uns in den Votivpark und philosophieren über den Sinn des Lebens. Und mit manchmal meinen wir eigentlich immer.

#8 Wenn man sich für einen Job bewirbt
Macht Praktika, haben sie gesagt! Sie machen sich gut im Lebenslauf, haben sie gesagt! Was sie vergessen haben uns zu sagen, ist dass man mittlerweile zehn Jahre Berufserfahrung braucht, Informatik- Grafik- und Programmier-Skills haben, fünf Fremdsprachen fließend sprechen, Einhornblut mitbringen und für Luft und Liebe arbeiten sollte, aber nicht älter als 25 Jahre alt sein darf.

Kennt ihr das auch? Postet uns eure Meinung in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

Márcia Neves
Márcia Neves

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Mehr