Allianz kämpft:

Noch immer 128 Atomkraftwerke in der EU!

"Aktuell sind in der EU 128 Atommeiler in Betrieb, das sind bereits 50 weniger als vor 30 Jahren", sieht Umweltlandesrat Rudi Anschober einen Rückgang der Nuklearenergie in Europa. Zugleich wächst das von Oberösterreich initiierte europaweite Bündnis der Regionen gegen die Nutzung der Atomkraft immer weiter.

Die von Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober vor einem Jahr gegründete "Allianz der Regionen für einen europaweiten Atomausstieg" wächst als Gegenkraft zur Pro-Atomlobby und erhöht das Tempo für Atomausstieg und Energiewende; bereits 15 Regionen vor allem aus Deutschland, Österreich und Belgien sind schon dabei und waren am Mittwoch bei einer Arbeitskonferenz in Brüssel vertreten.
Anschober zum Inhaltlichen: "Wir fordern ein Ende der Subvention der Atomenergie und ein Stoppen der neuen Praxis der ständigen Laufzeitverlängerungen bei alten AKW. Die Atomenergie hat wirtschaftlich verloren - bei einem AKW-Neubau wie Hinkley Point in Großbritannien würde der fünffache Preis entstehen, der derzeit für einen neuen Offshore-Windpark in der Nordsee besteht."

AKW-Durchschnittsalter 30 Jahre
Die 128 in der Europäischen Union noch in Betrieb stehenden Atomkraftwerke haben ein Durchschnittsalter von 30 Jahren, womit sie in den meisten Fällen auch schon das Ende ihrer Genehmigungsdauer (maximal 40 Jahre) erreicht haben. "Weitere Laufzeitverlängerungen von alten AKW sind wirtschaftlich und aus Konsumentensicht verantwortungslos, gleichzeitig wird durch immer ältere Atomkraftwerke der Betrieb auch immer riskanter", so Anschober: "Daher wollen wir als Allianz der Regionen diese Entwicklung stoppen."
Bis Jahresende soll die Allianz bereits auf 30 Mitglieder verdoppelt werden.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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