29.04.2017 06:00 |

€ 41,11 pro Monat

Enttäuschung über die Firmenpension

Statt der erwarteten Einmalzahlung von 11.574 Euro aus der Firmenpension bekommt eine Oberösterreicherin monatlich nur 41,11 Euro. Die erhoffte Auszahlung zur Pensionierung wurde durch gesetzliche Bestimmungen verhindert, weil die Abfindungsgrenze aufgrund einer Gewinnausschüttung um 174,74 Euro überschritten wurde…

"Mein seinerzeitiger Arbeitgeber, die Raiffeisenbank, hat bis zu meiner Pensionierung einen monatlichen Betrag auf mein Pensionskonto eingezahlt", berichtet die Leserin. Zum Stichtag der Pensionierung befand sich eine stattliche Summe auf dem Pensionskonto - von der die Pensionistin allerdings (fast) nichts hat. Eine einmalige Auszahlung, so wie sie es sich vor der Pensionierung vor vier Jahren vorgestellt hat, ist aufgrund von gesetzlichen Vorschriften nämlich nicht möglich. Durch eine einmalige Gewinnausschüttung wurde die Abfindungsgrenze minimal überschritten. Das Gesetz sieht in diesem Fall nur eine monatliche Zusatzzahlung zur staatlichen Pension vor. Und die macht im Fall der Oberösterreicherin 41,11 Euro aus.

"Seit meiner Pensionierung hat sich mein Guthaben auf dem Betriebspensionskonto nur geringfügig verringert, weil der Versicherungsgeber mit dem Kapital einen Gewinnzuwachs erzielt." Um das Angesparte aufzubrauchen, müsste die Pensionistin, ähnlich wie bei den oft kritisierten privaten Pensionsvorsorgen, "steinalt" werden. Im Todesfall bleibt das Kapital der kinderlosen Frau nämlich bei der Versicherung. "Ich hätte aber gerne meine Nichte mit dem Geld unterstützt".

 Ombudsfrau
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