Nach Untersuchung:

Sieben TBC-Verdachtsfälle!

Die gute Nachricht zuerst: Kein einziges Kind der Volksschule und der NMS Friedburg ist an TBC erkrankt. Das zeigte die große Testung. Doch sieben Gemeindemitarbeiter könnten von dem erkrankten Schulwart angesteckt worden sein. Sie müssen sich in den nächsten 14 Tagen einem Lungenröntgen unterziehen.

"Das Wichtigste ist aus meiner Sicht, dass kein einziges Kind infiziert worden ist. Es hätte mich auch gewundert, weil die Kontaktzeiten zu kurz waren", berichtet der Braunauer Bezirkshauptmann Georg Wojak über das Ergebnis der Groß-Kontrolle in Friedburg. Dort war, wie berichtet, Anfang April der Schulwart mit offener Tuberkulose ins Spital eingeliefert worden. In der Folge müssen 300 Personen, mit denen er täglich zu tun hatte, untersucht werden. Seit gestern liegen die ersten Ergebnisse vor.

Von den bisher 263 überprüften Personen wiesen sieben Erwachsene eine auffällige Hautreaktion auf. Diese - es handelt sich um Gemeindemitarbeiter vom Bauhof sowie Reinigungskräfte - müssen sich binnen 14 Tagen beim Lungenfacharzt in Braunau röntgen lassen.

"Das bedeutet aber noch nicht zwangsläufig, dass diese Verdachtsfälle auch wirklich TBC haben. Eine Frau, bei der die Hautrötung nach dem Mendel-Mantoux-Test besonders stark war, gab an, schon einmal TBC gehabt zu haben", sagt Wojak. Die Tuberkulosebakterien könnten zehn Jahre lang in dem  Schulwart geschlummert haben. Damals hatte nämlich dessen Bruder auch TBC gehabt. Aufgrund der langen Inkubationszeit wird Ende Juni ein zweites Mal getestet.

von Christoph Gantner

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