Ausflug im Naturpark

Wanderfreuden mit riesigem Wetterglück

Blühende Obstbäume, Sonnenstrahlen und herzhafte Schmankerln lockten am gestrigen Sonntag Tausende zu einem Ausflug in den Naturpark bei Scharten

Unter dem Motto "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung" kamen etwa Margarete und Walter Rammerstorfer aus Feldkirchen an der Donau gestern, Sonntag, zur von der "Krone" präsentierten Kirschblütenwanderung in Scharten. "Wir sind eigentlich jedes Jahr hier. Es gibt fast keine Wettervorhersage, von der wir uns abschrecken lassen, herzukommen", grinste Margarete.

Und obwohl auch all‘ die anderen Besucher des Naturpark-Events mit Regenschutz und festem Schuhwerk bestens ausgerüstet waren, hatte der Wettergott ein Einsehen mit den Wanderern und schickte neben einigen wenigen Tropfen sogar jede Menge Sonnenstrahlen auf den rund 26 Quadratkilometer großen Naturpark Obst-Hügel-Land.

Die Obstbäume waren noch in ein weißes Blütenkleid gehüllt und sorgten so für echte Wanderfreuden mit Wetterglück. Weil die frostigen Nächte der vergangenen Woche den Bauern viele schlaflose Stunden und zusätzliche Arbeit abverlangten, um die heurige Obsternte zu retten, ist Naturpark-Obmann Heinz Steiner besonders froh, dass die Kirschblütenwanderung mit einigen Tausend Wanderern und vielen Vorbereitungsstunden wieder ganz gut besucht war - siehe Interview.

"Krone"-Mädchen verteilten eine Wegzehrung in Form von Äpfeln vom Kronbergerhof in Scharten und DIXI-Traubenzuckern an die Wandersleute. Die es sich auch bei Schweinsbraten, Kuchen, Most und Co. bei den teilnehmenden Höfen entlang der Rundwege gut gehen ließen.

Interview:

Herr Steiner, die letzten Tage waren stressig für die Obstbauern.
Ja, sie waren mit dem Frost sehr beschäftigt, einige haben kaum geschlafen, um die Plantagen zu schützen. Aber es ist ganz gut gelungen. Und dann war noch die Vorbereitung für die Kirschblütenwanderung. Aber das ist so eine wichtige Veranstaltung, die müssen wir durchziehen.

Wie viele Besucher waren dieses Mal da?
Einige Tausend - und die kommen teils auch von weit her. Allerdings sind schon in den letzten Wochen viele Wanderer zu uns gekommen. Die Obstbäume blühen ja schon länger.

Kaufen die Wanderer danach auch bei den Obstbauern ein?
Ja, sehr viele kommen später wieder, um sich das reife Obst oder die fertigen Produkte ab Hof zu holen.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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