Gerüchte im Garsten:

Knast-Revolte als Schulden-Schnitt!

Der Garstener "Knast-Funk" läuft seit dem vergangenen Samstag heiß, als 94 Justizwachebeamte die Zellen stürmten und eine verratene Massenschlägerei und Revolte stoppten. Intern wird gemunkelt, dass der "Verräter" ganz andere Ziele so erfolgreich umsetzte: Offenbar wollte sich ein Insasse Gläubiger vom Hals zu schaffen.

Marokkaner und Österreicher hätten eine Massenschlägerei am Ausgangshof und dann eine Revolte geplant, ließ der Insasse den Wachebeamten zukommen. Und bei der Durchsuchung von Zellen der Verdächtigen wurden tatsächlich Drogen, zugespitzte Messer, Handys sowie Sturmhauben gefunden.

"Drogen und Waffen findet man hier immer"

"Das findet man aber immer, wenn man will", sagen Garsten-Insider.
In der Justizanstalt, aus der sofort drei Verdächtige verlegt wurden und auch der "Verräter" in Schutzhaft ausquartiert wurde, geht nun das Gerücht um, dass der kolportierte Revolten-Plan  nur zusammengereimt gewesen sein soll, um einen "Schulden-Schnitt" zu vollziehen. Der Verräter habe bei den angeschwärzten Verdächtigen nämlich hohe Schulden.

Wahrheit bleibt im Dunkeln

Allerdings könnte diese  Anschuldigung auch eine Retourkutsche der verratenen Rädelsführer sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Wahrheit ohnehin im Dunkeln bleibt.

Markus Schütz, Kronen-Zeitung

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