15.04.2017 12:00 |

"Krone"-Ombudsfrau

Routenplaner-Betreiber drohte mit Pfändung

Eine dreiste Ankündigung erhielt ein Niederösterreicher von einer Internet-Abo-Falle. Weil der Leser Zahlungsaufforderungen für ein Routenplaner-Abo - das er nie abgeschlossen hat - ignorierte, kündigte man ihm die Pfändung und Abholung seiner Wertgegenstände an…

In der Ferienzeit suchen Urlaubshungrige oft online nach kostenlosen Routenplanern. Wie Oswald U., der letztes Jahr auf der Seite maps-routenplaner.net landete. Eine Abo-Falle, wie sich später herausstellte. "Um die Wegbeschreibung zu erhalten, musste ich meine E-Mail-Adresse angeben. Seither erhalte ich Forderungen für ein Abo, das ich nicht abgeschlossen habe", so der Niederösterreicher, der die Schreiben bisher ignorierte. Doch als kürzlich angekündigt wurde, dass ein Inkasso-Team am 13. April Wertgegenstände pfänden und mit einem Klein-Lkw abholen werde, wandte sich der Leser an uns.

Laut den Experten der Watchlist Internet verstößt die Webseite gegen zahlreiche gesetzliche Bestimmungen. Deshalb gebe es auch keinen Rechtsgrund für die Forderung. Diese könne Herr U. getrost ignorieren und müsse auch keine Angst haben, dass seine Wertgegenstände gepfändet werden.

Infos zu Fallen im Netz finden Sie auf den Seiten der Watchlist Internet.

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