10.04.2017 16:08 |

173 Tage im All

ISS-Raumfahrer auf die Erde zurückgekehrt

Mit einer harten Landung in der kasachischen Steppe sind am Montag drei Raumfahrer von der Internationalen Raumstation ISS sicher auf die Erde zurückgekehrt. Ihre russische "Sojus"-Kapsel schwebte an einem rot-weißen Fallschirm herab und setzte mit einem Plumps auf, wie die Fernsehkamera der Raumfahrtbehörden Roskosmos und NASA zeigte.

Doch dann zerrte kräftiger Wind an dem Fallschirm, der die Kapsel umkippte und sie noch einige Meter über den Boden schleifte. Rettungskräfte waren aber schnell zur Stelle und holten den US-Astronauten Shane Kimbrough und die russischen Kosmonauten Andrej Borissenko und Sergej Ryschikow unverletzt aus der "Sojus". Das Trio hatte 173 Tage im All verbracht und an Hunderten Experimenten in den Bereichen Biologie, Biotechnologie, Physik und Geowissenschaft gearbeitet.

Auf der ISS arbeiten weiterhin die Amerikanerin Peggy Whitson als neue Kommandantin, der Russe Oleg Nowizki und der französische Astronaut Thomas Pesquet von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA. Am 20. April sollen die Raumfahrer Fjodor Jurtschichin (Russland) und Jack Fischer (USA) vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS starten. Russland schickt aus finanziellen Gründen weniger Kosmonauten ins All. Deshalb bleibt ein Platz leer.

Rückflug dauerte knapp dreieinhalb Stunden
Der technisch problemlose Rückflug der drei Raumfahrer dauerte knapp dreieinhalb Stunden. Weil das Einschweben der Kapsel südöstlich der Stadt Scheskasgan bei Sonnenschein gut zu beobachten war, sprachen Experten im NASA-TV von einer der spektakulärsten "Sojus"-Landungen.

 krone.at
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