05.04.2017 16:45 |

Keine Höhenflüge

Reisekosten: Auch Monarchen müssen sparen

England ist auf Sparkurs und die königliche Familie zieht mit: Privatjets und Charterflüge gehören der Vergangenheit an.

Eine Flugstunde für 2300 Euro - das kommt Ihnen teuer vor? Das ist doch ein Schnäppchen, zumindest für das britische Königshaus. Bevor der Airbus 330 nämlich um 14 Millionen Euro umgebaut wurde, beliefen sich die Reisekosten der Königsfamilie auf sage und schreibe 7800 Euro - pro Stunde.

Da musste auch der Schatzmeister schlucken, der sich seit 2012 vor der britischen Regierung für die Ausgaben der Familie Windsor rechtfertigen muss. Der Rechnungshof schätzt, dass sich die Royals mit dem seit 2016 in Betrieb genommenen Airbus knapp 900.000 Euro pro Jahr an Reisespesen ersparen.

Ist die "Royal Air Force One" übrigens nicht im Einsatz der Monarchen, wird sie von Militär und Regierungsspitze für Transporte genutzt. Sogar eine Luftbetankung ist mit dem Airbus möglich. Das schont natürlich das 40-Millionen-Budget, das die Royals jährlich zur Verfügung gestellt bekommen.

Warum so "wenig"? Die Royals sind nur prozentuell an ihren eigenen Erlösen des Kronguts beteiligt. Ein Umstand, der die Queen sogar nur auf Platz 300 der reichsten Briten verweist. Da hält sich aber nicht nur beim britischen Volk das Mitleid in Grenzen.

Apropos Volk: Die Queen darf als einzige Britin ohne Pass reisen. Der Grund ist recht skurril: Da die Monarchin die Reisepässe der Briten ausstellt, besitzt sie keinen eigenen.

Sasa Schwarzjirg, Kronen Zeitung

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