Aufreger!

Von Portrait zu PorNtrait: Mona Lisa nackt in Wien

Am 9. März achtet man ausnahmsweise einmal nicht auf Mona Lisas Lächeln sondern auf ihren Körper. Diesen zeigt sie nämlich nahezu nackt. In einer Ausstellung von Andrew Stix , porträtiert von Christina Noélle. Zusammen mit anderen Künstlern wie Alf Poier oder Gert Resinger werden bei der Vernissage "PorNtrait" einen Abend lang Körper zu Objekten, Gesichter zu Masken und die Kunst zum Abbild einer ganzen Generation, die laut Angaben der Aussteller immer porno-lastiger wird. Kinder müssen draussen bleiben.

Die Gesellschaft hat einen Wandel durchlebt. Waren es früher noch Persönlichkeiten die bildlich festgehalten wurden, steht mittlerweile die rein porno-lastige Präsentation im Vordergrund. Körper werden zu Objekten, Gesichter zu Masken. Es findet eine Reduzierung statt, die sich vorwiegend nur mehr auf die blanke Optik bezieht, und der Einzelmensch, die Gesellschaft, urteilt, bewertet, vergleicht - unentwegt.

Unter dem Motto "Vom Portrait zum PorNtrait" zeigt die Galerie "fuenf vor zwoelf" unter der Leitung des Künstlers Andrew Stix den Wandel vom einst klassischen Portrait zum neumodernen PorNtrait. Namhafte Künstler wie Alf Poier, Christina Noelle, Filius de Lacroix, Kim Okura, Gert Resinger und Talitha Twaka stellen ihre Werke aus und zeigen damit die verschiedenen Perspektiven und Facetten dieser Entwicklung. 

Christina Noélle, von ihr werden insgesamt 11 Bilder zu sehen sein, erklärt: "Es gilt die Sexualisierung der Gesellschaft aufzuzeigen. Denn, vor allem Frauen werden leider noch immer, und zum Teil auch immer mehr, nur auf ihren Körper reduziert." Mit einer Mischung aus Fotografie und Malerie begeistert sie dabei neben sehr provokanten Pop-Up-Bildern mit ihren persönlichen Abwandlungen allseits bekannter Werke wie neben der "Mona Lisa" etwa mit "Der Schrei" oder "Der Kuss".

"Die Mona Lisa ist eine Mischung aus einem Self-Shot und Malerie aus Acryl und Ölfarbe."



Was: Vernissage "PorNtrait - Vom Portrait zum PorNtrait"
Wo: Galerie fünfvorzwölf, 7., Halbgasse 7
Wann: 9. März, ab 19 Uhr

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Julia Ichner
Julia Ichner
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