Do, 18. Juli 2019
24.02.2017 20:03

Erpressung

Staatsfeinde fordern Geld!

Der Verfassungsschutz ist alarmiert: In Kärnten ist die Zahl von Personen, die den Staat nicht anerkennen, rasant gestiegen. 160 "Staatsverweigerer", die Gesetze ablehnen, sind bei uns bereits registriert. Anstatt Abgaben zu bezahlen, gehen die Aktivisten jetzt immer stärker gegen Beamte vor, decken sie mit Forderungen ein.

Er hat Abgaben und Rechnungen verweigert und anstatt zu bezahlen, unliebsame Behördenvertreter erpresst: Nachdem ein Staatsverweigerer in Niederösterreich nicht rechtskräftig zu teilbedingter Haft verurteilt worden ist, beschäftigen immer mehr Verdächtige jetzt auch die Justiz in Südösterreich. "Es geht um versuchte Nötigung und Erpressung", erklärt Helmut Mayer, Direktor des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung.

Die Behörde habe derzeit 160 Aktivisten von Gruppen wie "OPPT", "Freeman", "Staatenbund" und "Reichsbürger" im Visier, die für 350 Vorfälle verantwortlich gemacht werden. "Die Zahl ist explodiert. In Kärnten werden Beamte jetzt speziell geschult und es gibt Informationen, wie vorzugehen ist", erklären die Verfassungsschützer.

Denn die Aktionen der "Papierterroristen", die mit dicken Beschwerdeakten alles bekämpfen, was vom Staat kommt, werden immer dreister. Jetzt gibt es auch bei uns immer mehr Fälle, bei denen Beamte mit (erfundenen) Forderungen in Höhe von Hunderttausenden Euro in amerikanische Schuldenregister eingetragen wurden. In Summe geht es um Millionenbeträge. Über Inkassobüros aus Malta wird dann versucht, Forderungen geltend zu machen allerdings ohne Erfolg.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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