So, 22. Juli 2018

Kunden stöhnen

25.10.2006 15:21

Strompreis-Erhöhungen für 2007 angekündigt

Stromkunden in einigen Teilen Österreichs müssen sich in den nächsten Monaten auf Preiserhöhungen einstellen. Einige Energieversorger erhöhen Anfang 2007. Aus anderen Unternehmen heißt es, man beobachte den Markt, habe sich noch nicht entschieden. Zum Teil sind Strompreiserhöhungen aber auch derzeit kein Thema. Begründet werden die Erhöhungen mit gestiegenen Beschaffungskosten beziehungsweise Marktpreisen.

Die Stromrechnung setzt sich aus dem reinen Energiepreis, den Netzgebühren sowie Steuern und Abgaben zusammen. Wettbewerb ist nur bei der reinen Energiekomponente möglich, nur hier kann der Lieferant gewechselt werden.

Der Verbund hat am Mittwoch eine Erhöhung des reinen Energiepreises um 0,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) angekündigt. Für Privatkunden liegt der Preis derzeit bei 4,3 Cent/kWh. EVN-Kunden müssen wie berichtet ab 1. Dezember für Strom um 5 Prozent mehr zahlen, der Gaspreis steigt um 9,4 Prozent.

Erhöhungen in beinahe allen Bundesländern
Die Energie Graz plant mit Jahresbeginn 2007 eine Erhöhung des Strompreises um 6 bis 7 Prozent. Die Energie Steiermark (EStAG) will den "Markt beobachten". Die Linz AG will die Stromtarife ab Jänner um fünf bis sechs Prozent anheben. Bei der Energie AG wollte man höhere Stromtarife ab 2007 weder ankündigen noch ausschließen.

Die Vorarlberger Energieversorger haben nach eigenen Angaben noch nicht über eine mögliche Erhöhung der Energiekosten für das nächste Jahr entschieden. Vorerst keine Erhöhung der Strompreise plant der Tiroler Landesenergieversorger Tiwag (Tiroler Wasserkraft AG). Bei der BEWAG wollte man sich im Hinblick auf eine mögliche Erhöhung des Strompreises am Freitag noch nicht festlegen. Salzburg AG-Sprecher Sigi Kämmer bekräftigte, "es stehen keine Preiserhöhungen ins Haus". Auch in Kärnten ist derzeit definitiv keine Strompreiserhöhung vorgesehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.