Mo, 16. Juli 2018

23.10.2006 16:39

Lobauautobahn

Das freie Wort
Viel (Steuer-)Geld nimmt die Stadt Wien in die Hand, um die unnötige Lobauautobahn in vielen Medien uns schmackhaft zu machen. Hier stellt sich die Frage, wie schlecht ist ein Produkt, welches derart, noch dazu mit unbewiesenen Behauptungen, beworben werden muss.

Niemand, nicht wir und schon gar nicht die verantwortlichen Experten, können voraussagen, welche Auswirkungen die Lobauautobahn auf den Nationalpark haben wird. Was wir aber mit Sicherheit wissen, ist, dass ungefilterte 30 Meter hohe Abgasmonumente Stickoxyde und Feinstaub in die Donaustadt und Umgebung blasen werden, die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen massivst beeinträchtigen. Was wir mit Sicherheit wissen, ist, dass diese Autobahn zwischen 1,6 und 1,9 Milliarden Euro kosten wird. Finanziert mit Krediten, die durch Mauteinnahmen bedient werden müssen. Es liegt daher im Interesse der ASFINAG, möglichst viele Einnahmen durch ein vermehrtes Transitaufkommen zu lukrieren.

Ein Bruchteil der Milliarden in den öffentlichen Verkehr investiert, würde viele Probleme der schon jetzt im Autoverkehr erstickenden Donaustadt lösen. Noch mehr Lkw und Pkw durch eine Mensch und Natur gefährdende Autobahn ist ein veralteter und falscher Weg.




Eva Hauk, Klubobfrau der Donaustädter Grünen
erschienen am Di, 24.10.

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