Mi, 15. August 2018

Intel-Konkurrent?

23.10.2006 11:18

Microsoft will eigene Prozessoren bauen

Betriebssystem, Office-Programme, Spielkonsole, MP3-Player ... Microsoft macht fast alles und hat noch immer nicht genug: Der Konzern kündigte jetzt an, in Zukunft eigene Prozessoren bauen zu wollen.

Bisher arbeitete Microsoft eng mit Intel zusammen – ein Umstand, der den beiden Firmen die spöttische Bezeichnung "Wintel" eintrug. Doch die Zeiten ändern sich: Microsoft will sich nun selbst um die Prozessoren kümmern, die in Zukunft benötigt werden. Es seien historische Zeiten für die Computerindustrie, meint ein Lektor der Universität Kalifornien: "Wir befinden uns mitten in einem revolutionären Wandel zur Parallelverarbeitung in Computern, der natürlich Hard- und Software betreffen wird."

Von dieser Hochschule kommt außerdem das Tool, das Microsofts Ambitionen erst ermöglicht. Die Forscher konstruierten ein Entwicklungs-Tool, das es erlaubt, Chip-Designs kostengünstig zu testen, ohne dass sie tatsächlich gebaut werden müssen.

Immer mehr Hardware
"Ein Grund für unser Engagement ist, dass sich Microsoft langsam Gedanken über das Design der nächsten Xbox-Generation machen muss", so ein Firmensprecher. Neben dem PC-Geschäft hat sich in letzter Zeit ein Markt für Geräte mit speziellen Aufgaben entwickelt, darunter Spiele, Mobiltelefone und Unterhaltungselektronik. Da sich der Konzern auch in diesen Sparten betätigt, werden zunehmen mehr Hardware-Produkte selbst entwickelt.

Das könnte Sie auch interessieren

Aktuelle Schlagzeilen
Rapid-Gegner-Besuch
Slovan: Ein Weckruf in der allgemeinen Erstarrung
Fußball International
Liga-Auftritte, adé!
Fortuna Hagen gibt nach 0:22 am 1. Spieltag auf!
Fußball International
Drittligist winkt ab
„Zu viele Kilos“: Kein Vertrag für Pogba-Bruder!
Fußball International
Jetzt mitdiskutieren!
Steigt das Gewaltpotenzial bei Sportevents?
Community
Schwerarbeit im Video
Weltrekord auf dem Salzsee mit 50 Jahre altem Auto
Video Show Auto

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.