Ordnung muss sein

Finanzamt häkelt Wiener wegen 23 Cent!

Mit 293 Milliarden Euro ist die Republik Österreich verschuldet - das entspricht dem Gegenwert von 15 Millionen VW Golf in Normalausstattung. Der Staat braucht also Geld. Und lässt dabei nichts liegen: Ein Wiener wird jetzt wegen ausstehender 23 Cent vom Finanzamt drangsaliert.

Volker F. (Name der Redaktion bekannt) ist Grafiker, betreibt nebenbei auch einen Verein und gibt dabei einer Mitarbeiterin einen Job. Allerdings muss er jetzt den vorgeschriebenen Dienstgeberbeitrag abführen. 21 Cent will das Finanzamt von ihm. Und weitere 2 Cent als Zuschlag.
Volker F. will ja auch bezahlen, was er dem Staat schuldet. Doch jetzt wird es kompliziert. Sein Versuch, den Betrag bar am Finanzamt einzuzahlen, scheiterte kläglich: "Das geht nicht, Vorschrift ist Vorschrift."

"Verf 15" kommt ins Spiel
Er soll also überweisen. Doch das geht nicht von seinem Konto, dazu muss er ein eigenes, zertifiziertes Konto eröffnen. Und das geht erst, wenn er das Formular "Verf 15" beantragt und bekommen hat. Das wiederum ist auf drei Seiten peinlichst genau auszufüllen und einzureichen, nach Überprüfung bekommt Volker F. eine Mitteilung, dass er ein eigenes Abgabenkonto beantragen und das Geld auf den Weg schicken kann. Erst dann darf sich das Finanzamt über die 23 Cent freuen. Falls Volker F. nicht vorher den Hut d'raufhaut ...

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Harald Zeilinger
Harald Zeilinger
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