Stairway to Heaven

Wienerin bezwang gefährlichste Treppe der Welt

Ein falscher Tritt und es geht hunderte Meter in die Tiefe: Der "Haiku-Pfad" auf Hawaii wird nicht grundlos auch "Stairway to Heaven" genannt. Bis 1945 führten die 3922 Stufen zu einer hochgelegenen Radarstation - seitdem ist der Pfad gesperrt und streng bewacht. Eine Wienerin schaffte es trotzdem, den Stairway zu erklimmen.

Elisa E. absolviert derzeit eine Schamanenausbildung in Australien - am Weg dorthin machte sie jetzt einen kurzen Zwischenstopp auf Hawaii und wurde dort zur Himmelsstürmerin. Denn hinter den Wolkenkratzern Honolulus findet sich auf der Insel O‘ahu auch eine Touristenattraktion, die eigentlich gar keine sein dürfte: die Haiku Stairs, auch bekannt als "Stairway to Heaven". 3922 morsche Stufen führen zu einer verlassenen Radarstation, Halt gibt es nur an wackeligen, verbogenen Geländern.

Seit Jahrzehnten ist das Betreten streng verboten, der Eingang wird streng bewacht. Dennoch klettern immer wieder Mutige bis ganz auf den Gipfel - immer unter stetiger Lebensgefahr.

Auch Elisa E. traute sich: "Wir sind um fünf Uhr früh auf, haben uns durch den Dschungel zum Einstieg gekämpft und sind in einem unbeobachteten Moment losgeklettert. Jetzt weiß ich auch warum es Stairway to Heaven heißt. Denn ein falscher Tritt und du stürzt ab."

Elisa brauchte Stunden für den Aufstieg, aber sie schaffte es. Für sie eine einzigartige Erfahrung: "Nirgendwo ist man dem Himmel näher als dort."

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Harald Zeilinger
Harald Zeilinger
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