Nach Brand

Ermittlungen gegen Landwirt wegen Tierquälerei

Nach dem Brand einer Maschinenhalle einer Landwirtschaft in Thalgau im Flachgau am Montag haben Polizisten und Behördenvertreter insgesamt zwölf verendete Tiere entdeckt. Laut Polizei sind die Tiere bereits vor Ausbruch des Feuers verendet. Derzeit werde wegen des Verdachtes der Tierquälerei ermittelt, hieß es am Dienstag in einer Aussendung der Landespolizeidirektion Salzburg.

Zunächst stießen Polizisten während der Brandermittlungen auf fünf tote Tiere. Es handelte sich um ein Kalb, zwei Ziegen und zwei Hühner. Die Beamten verständigten die zuständigen Behörden. Bei der Begehung des Grundstückes fanden ein Amtstierarzt der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung und eine Amtstierärztin der Veterinärdirektion des Amtes der Salzburger Landesregierung sieben weitere tote Tiere: zwei Katzen, drei Hasen, ein Meerschweinchen und ein Huhn. Sie lagen, außer dem Huhn, in verriegelten Hasenställen.

Familie wird zu toten Tieren befragt
Der Vater der Landwirtsfamilie und seine beiden Söhne werden in den nächsten Tagen zu dem Vorfall befragt. Die Ursache des Brandes ist ebenfalls noch nicht geklärt. Die Maschinenhalle ist abgebrannt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude und den Stall verhindern. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere hunderttausend Euro.

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