01.02.2017 09:07 |

Juristische Allianz

Tech-Bündnis gegen Trumps US-Einreiseverbot

Gegen das von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreiseverbot scheint sich eine breite Allianz von Technologie- und Internetfirmen zu formieren. Laut einem Brancheninsider, der anonym bleiben wollte, planen mehr als 20 US-Unternehmen eine gemeinsame juristische Strategie gegen Trumps Dekret.

An der Absprache beteiligt sein sollen demnach unter anderem der Google-Mutterkonzern Alphabet, der Zimmervermittler Airbnb, der Filmstreamingdienst Netflix - und auch der von Trump für seine öffentliche Kommunikation vorzugsweise genutzte Kurzmitteilungsdienst Twitter.

Trump hatte am Freitag angeordnet, dass Bürger aus den sieben überwiegend muslimischen Staaten Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien 90 Tage lang keine Visa erhalten. Allen Flüchtlingen ist zudem die Einreise in die USA für 120 Tage untersagt, syrischen Flüchtlingen sogar auf unbestimmte Zeit.

Die Einreiseverbote haben im Technologie- und Internetsektor große Sorgen ausgelöst. Die Branche beschäftigt Tausende von Ausländern. Bereits in den vergangenen Tagen hatten deswegen mehrere Top-Manager Trumps Erlass kritisiert, darunter die Chefs von Apple, Google und Microsoft, Tim Cook, Sundar Pichai und Satya Nadella.

Cook hob hervor, dass der High-Tech-Gigant Apple "ohne Einwanderung nicht existieren und schon gar nicht blühen und Innovationen schaffen" würde. Der Vater des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs war ein Einwanderer aus dem syrischen Homs.

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