Di, 21. August 2018

Kampfname "Orca"

02.02.2017 16:12

Wiens härteste Fahrradbotin: "Kälte ist mir egal!"

Bei Sonnenschein kann ja jeder Radfahren. Aber jetzt im Winter zeigen Wiens Fahrradprofis, dass sie wetterfest sind und auch bei minus zehn Grad in die Pedale treten. City4U fand die härteste - und schnellste - Fahrradbotin der Stadt.

Clara arbeitet für die "Hermes RadbotInnen" - Hermes ist der Götterbote der griechischen Mythologie. Und ähnlich schnell ist auch Clara. Ihr "Kampfname" beim Botendienst: "Orca". So meldet sie sich über Funk. Egal ob es 35 Grad im Schatten oder zehn Grad unter Null hat - Orca radelt. Zwischen 50 und 100 Kilometer legt sie täglich zurück - manche Fahrradsportler kommen im Training nicht soweit. "Die Kälte macht mir nix, sie ist mir egal" erzählt sie im City4U-Interview, "einfach in Zwiebelschichten anziehen und es geht."

"Der Rhythmus ist wichtig"
Dass Orca flott zustellt, hat sie sogar amtlich: Bei der Europameisterschaft der Fahrradbotinnen ließ sie 2013 alle Konkurrentinnen hinter sich und holte sich die Goldmedaille. Und auch in Wien drückt sie aufs Tempo. "Ein Schnitt von 30 Stundenkilometern ist auch im Winter drinnen, wichtig ist, dass man seinen Rhythmus findet." Dafür nimmt sie nicht unbedingt immer die schnellsten Strecken, sondern die, die problemlos zu befahren sind.

Natürlich fordern die Außentemperaturen und der Schneematsch Zugeständnisse ans Material: die schmalen Reifen werden gegen welche mit dickerem Profil ausgetauscht, Bremsbeläge, Ketten und Kartenblätter müssen öfter gewechselt werden als im Sommer. Und was sind die skurrilsten Sachen, die Orca bisher transportierte? "Gänse", antwortet sie wie aus der Pistole geschossen, "keine lebenden, aber tiefgekühlte." Wenigstens denen war die Kälte egal. In einem eigenen Werbespot stellen sich die "Götterboten" sogar auf YouTube vor.

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Harald Zeilinger
Harald Zeilinger

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