Mi, 17. Oktober 2018

"Krone"-Ombudsfrau

24.01.2017 13:29

Ohne Rechnung ist Apple-iPad quasi wertlos

Von ihren Söhnen hat eine Oberösterreicherin vor gut drei Jahren ein teures Apple-iPad zum Geburtstag bekommen. Seit kurzem ist das Gerät nach einem Update gesperrt und nicht mehr benutzbar. Weil die Originalrechnung bereits entsorgt wurde und der Händler insolvent ist, will der Hersteller aber nicht helfen!

Vor etwas mehr als drei Jahren haben die beiden Söhne ihrer Mutter den großen Wunsch erfüllt und ihr ein iPad geschenkt. Bis vor kurzem war die Oberösterreicherin damit auch sehr glücklich. "Seit einem Update ist, warum auch immer, eine Aktivierungssperre eingetreten", schilderte uns ihr Mann Werner P. Die Familie versuchte, über den Kundenservice von Hersteller Apple Hilfe zu bekommen. Was nicht gelang. Ohne Originalrechnung kein Kundendienst. Die Verpackung samt Rechnung hat die Familie aber nur bis zum Ablauf der Garantiezeit aufgehoben und dann entsorgt.

Der Versuch, beim Verkäufer eine Kopie zu bekommen, schlug fehl. Denn das Geschäft gibt es mittlerweile nach einer Insolvenz nicht mehr. Auch eine Bestätigung der Bank, dass Ende 2013 der Kauf bei der ehemaligen Firma getätigt wurde, reichte dem Apple-Kundendienst nicht. "Es heißt außerdem, dass auf unserem Gerät eine chinesische IP-Adresse erscheint ist, was sich keiner, auch wir nicht, erklären kann", so Herr P.

Auf Anfrage der Ombudsfrau hat Apple lediglich bestätigt, dass man in diesem Fall nicht tun könne. Das teure Gerät ist nur noch Elektroschrott. Ohne Rechnung komplett wertlos. Ein Armutszeugnis für diesen Weltkonzern!

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