Wegen Frau am Gleis

U2-Station gesperrt: Shitstorm gegen Wiener Linien

Geduldsprobe für alle U2-Benutzer Freitag früh: Die Station Taborstraße war komplett gesperrt, nachdem Wartende gemeldet hatten, dass eine Frau auf den Gleisen herumspaziert. Es kam zu erheblichen Wartezeiten, die sich die Betroffenen mit Hate-Postings auf der Facobook-Pinnwand der Wiener Linien vertrieben.

Zwischen 7.20 und 8.30 Uhr war die Station Taborstraße komplett gesperrt - eine Frau wurde auf den Gleisen gesichtet. Der Strom auf den Schienen musste abgeschaltet werden, damit sie Polizisten unversehrt bergen konnten. Das war zwar relativ rasch erledigt, die Nachsuche im  Tunnel nach weiteren Personen kostete aber Zeit.

Barsche Kommentare
Nix ging also - dafür war auf der Facebook-Seite der Wiener Linien die Hölle los, User beschwerten sich im harschen Ton.

Was viele besonders aufregte: dass die Fahrer in den wartenden U-Bahnen die Türen öffneten.

Dabei können die Fahrer nichts dafür, wie Daniel Amann, Pressesprecher der Wiener Linien auf City4U-Anfrage erklärt: "Die Türen in der Station öffnen und schließen automatisch." Kurz vor neun Uhr hatte sich die Situation wieder beruhigt - auch wenn tausende Fahrgäste mit Verspätung am Arbeitsplatz erschienen. Und eines ist sicher: Der nächste unfreiwillige Stopp kommt bestimmt.

Wart ihr auch betroffen? Postet uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

Harald Zeilinger
Harald Zeilinger

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