So, 21. Oktober 2018

Analyse

18.01.2017 12:54

Der schlechte Ruf der Politik

Dass die Politik so einen schlechten Ruf hat, daran sind viele der Akteure selber Schuld. Eine Analyse von Markus Gassler.

Pakt für Österreich statt Plan A(ltpapier)! Mit diesen Worten kommentierte Tirols Wirtschaftsbund-Chef Franz Hörl die Reden von SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern und Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). Und weiter: "Es ist erfreulich als Wirtschaftstreibender nach den sozialromantischen Träumereien der letzten Tage wieder vernünftige Aussagen aus Wien zu hören."
Genau solche Meldungen sind die Ursache dafür, dass die Bundesregierung heute dort steht, wo sie steht! Und dass die Politik(er) den Ruf hat, den sie hat. Wenn der Rote etwas sagt (und ist die Idee auch noch so gut), dann wird sie vom Schwarzen gleich "niedergebügelt". Und umgekehrt natürlich. Am Ende des Tages wundern sich Schwarze und Rote dann, dass der Blaue immer größer und größer wird. Der braucht derzeit nämlich nur eines machen: nämlich gar nichts! Denn ÖVP und SPÖ sind seine besten Wahlhelfer!
Natürlich braucht es auch Politiker fürs Grobe - wie eben vom Schlag eines Franz Hörl. Doch ist es unbedingt notwendig, dass man seinem Partner (!) - und das geben ÖVP und SPÖ zumindest vor, zu sein - bei jeder Gelegenheit ausrichten lässt, dass er und seine Ideen das Dümmste sind, das es auf Gottes Erdboden gibt? Wohl eher nicht!

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