So, 15. Juli 2018

Katzen-Seuche

17.01.2017 09:15

Sensation: US-Forscher entwickeln FIP-Medikament

Eine von 300 Katzen leidet an FIP - der Felinen Infektiösen Peritonitis, einer durch ein Corona-Virus hervorgerufenen Bauchfellentzündung. Wird die Erkrankung klinisch, endet sie in aller Regel tödlich, erfolgsversprechende Heilungsmethoden gab es bisher nicht. Doch Forschern der US-Universität UC Davis ist jetzt erstmals gelungen, die FIP zu stoppen.

Um die FIP ranken sich viele Mythen, bei Katzenbesitzern ist sie gefürchtet. Das Coronavirus findet sich in vielen Stubentigern, muss aber nicht automatisch FIP verursachen - manche Katzen erkranken nie und haben eine ganz normale Lebenserwartung. Andere leiden unter hohem Fieber, Flüssigkeitsansammlungen in Bauch- oder Brusthöhle bis hin zu neurologischen Ausfällen. Bei Jungtieren und alten Katzen bricht die Krankheit am häufigsten aus, viele Tiere auf engem Raum (etwa in Zuchten oder Tierheimen) bedeuten auch ein hohes Infektionsrisiko.

Medikament könnte Krankheit aufhalten
Doch jetzt gibt es endlich gute Nachrichten bezüglich des Kampfes gegen FIP: Forscher der größten Veterinäruniversität der USA, der UC Davis, gelang es nach jahrzehntelangen Bemühungen nun erstmals, die Krankheit mit einem Medikament aufzuhalten. Die Studien dauern noch an - derzeit experimentieren die Wissenschaftler mit der korrekten Dosierung. Das Ziel ist es, die Krankheit möglichst lange oder vielleicht sogar dauerhaft in Schach zu halten.

Die Mitteilung der UC Davis zum Thema finden Sie HIER.

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