Sa, 22. September 2018

Schildert Überfall

17.01.2017 08:32

Kardashian: "Trug nur Bademantel, nichts drunter"

Mehr als drei Monate ist der Überfall auf Kim Kardashian schweigt die Reality-TV-Darstellerin weiterhin zu den Eregnissen Anfang Oktober. Doch jetzt wurde ein Polizeibericht veröffentlicht, in dem die 36-Jährige zu Protokoll gibt, wie schrecklich die Minuten waren, als die als Polizisten verkleideten Männer in ihr Pariser Luxusapartment eindrangen, sie fesselten und beraubten.

Auf ein offizielles Interview mit Kim Kardashian zu dem Überfall während der Pariser Fashion Week im Herbst wartet man bislang vergeblich. Doch wie hat die 36-Jährige die bangen Minuten erlebt, in denen sie gefesselt und geknebelt, ins Bad gesperrt und ausgeraubt wurde? die französische Zeitung "Le Journal du Dimanche" veröffentlichte jetzt Auszüge aus dem Polizeibericht, der nach dem Überfall verfasst wurde. Darin schildert die Ehefrau von Rapper Kanye West Details des Angriffs.

Noch in der Nacht des Raubes sei Kim Kardashian vernommen worden, berichtet die Zeitung. Zwischen 4:30 und 5:30 Uhr hätten die Beamten die Reality-Queen in ihrem Apartment vernommen. Demnach schilderte sie, dass sie in dem Moment, als die Gangster in ihre Suite gedrungen seien, noch wach gewesen sei und an ihrem Computer gearbeitet hätte. Gegen drei Uhr habe sie Geräusche an der Tür gehört.

"Er richtete die Waffe auf mich"
Zwei Männer seien in ihr Apartment eingedrungen, einer der beiden habe eine Skibrille getragen. In einem starken französischen Akzent habe man sie nach ihrem Ring gefragt. Die Information habe sie zuerst nicht preisgeben wollen, so die Mutter von zwei Kindern. Doch dann habe ein Mann eine Waffe gezogen. "Er richtete die Waffe auf mich", schildert Kardashian den Moment. Daraufhin habe sie verraten, wo der vier Millionen Dollar teure Verlobungsring zu finden sei.

Die Gangster hatten aber noch nicht genug, fragten nach weiteren Schmuck und Bargeld. Kardashian zählt in dem Polizeibericht auf, welche Schmuckstücke noch in ihrer Luxus-Suite waren - darunter zwei Armbänder von Cartier, Diamantohrringe von Lorraine Schwartz und eine Rolex. Neben dem Verlobungsring hätten die Männer noch Schmuck im Wert von rund fünf Millionen Dollar eingesteckt, schildert die "Keeping Up With The Kardashians"-Darstellerin weiter. Das Bargeld hätten sie nicht mitgenommen, so Kardashian weiter. Dafür aber ein iPhone 6 und einen Blackberry.

"Trug lediglich Bademantel"
"Ich trug lediglich einen Bademantel und nichts drunter", wird Kim im Polizeibericht zitiert. "Sie schubsten mich aufs Bett. Zu diesem Zeitpunkt banden sie mir Plastikkabel und Klebeband um meine Hände, dann klebten sie mir etwas auf den Mund und um die Beine. Sie trugen mich in mein Badezimmer beziehungsweise zu meiner Badewanne." Als die Männer verschwunden waren, hätte sie sich selbst befreien können, erklärt sie weiter. "Ich erkannte an der Art und wiese, wie sie mich gefesselt haben, dass sie ein bisschen jung waren."

Unmittelbar nach der Vernehmung hat Kim Kardashian Frankreich in einem Privatjet verlassen. Mittlerweile wurden von den französischen Behörden 17 Männer verhaftet, von denen laut Polizei zehn strafrechtlich angeklagt werden. Die Anklagepunkte beinhalten bewaffneten Raub, Entführung, Waffenbesitz, falsche Identität und kriminelle Vereinigung. Neun Verdächtige seien in Haft, nur eine Person sei auf Kaution freigekommen.

Daniela Altenweisl
Daniela Altenweisl

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.