Mo, 18. Juni 2018

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15.10.2006 14:33

Fernseh-Serien wie Gold für Tourismus

Oberösterreich ist wegen seiner schönen Landschaft eine ideale Filmkulisse. Und wenn die Quote stimmt, wirken die TV-Ausstrahlungen von Fernsehfilmen und Serien wie ein gigantischer Werbefilm für unser Land und bringen dem Tourismus bares Geld. Deshalb erhalten solche Produktionen seit zehn Jahren Förderungen vom Oberösterreichischen Filmbüro. Zugpferd „Schlosshotel Orth“ gibt es jetzt sogar schon in China.

„195 Filme haben wir seit unserem Bestehen gefördert. Insgesamt haben die Ausstrahlungen der Produktionen berechnete 296 Millionen Euro für den Oberösterreichischen Tourismus gebracht“, zieht Jochen Bauer, Geschäftsführer des Filmbüros, zum 10-Jahres-Jubiläum Bilanz.

Das Zugpferd ist seit Jahren „Schlosshotel Orth“ in Gmunden, das leider nicht mehr produziert wird. Pro Staffel wurde die Produktion mit 700.000 Euro gefördert, die Region profitierte dann mit 20 Millionen Euro Mehreinnahmen: „Vor allem deutsche Touristen kommen oft nur, weil sie die Serie kennen und den Drehort sehen wollen. Sogar nach China ist sie schon verkauft, aber auch Nachbarn wie Ungarn, Tschechien und die Slowakei haben schon zugeschlagen“, sagt Bauer nicht ohne Stolz.

Er sieht sich die Filmprojekte an, die sich bewerben, gibt eine Empfehlung an das Land, das schließlich die Förderungen verteilt. Kürzlich wurden etwa Folgen von „SOKO Donau“ an der Schlögener Schlinge, in Linz und in Steyr gedreht, ausgestrahlt wird im Winter. Nicht zu vergessen „Die Landärztin“, „Jump“ mit Patzrick Swayze oder der Horrorstreifen „In 3 Tagen bist du tot“.

 

 

Foto: Thomas Jantzen/ORF

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