06.01.2017 17:35 |

Lawine Fieberbrunn

Trotz Airbag verschüttet, aber Skifahrer gerettet

Die Warnungen waren eindeutig - doch dem frischen Tiefschnee können viele nicht widerstehen: In Fieberbrunn wurde am Dreikönigstag ein deutscher Variantenfahrer (43) trotz Airbag verschüttet, zwei Begleiter und Pistenretter bargen ihn unversehrt. Auch im Skigebiet Hochzillertal löste ein Skifahrer abseits der Piste eine Lawine aus.

Drei Deutsche wollten in Fieberbrunn die ersten Spuren in einen Tiefschneehang ziehen. Dabei wählten sie eine Variante, bei der ab der Bergstation des Hochhörndl-Lifts eine lange Querung unterhalb des Henne-Gipfels nötig ist.

Beim Wegfahren ging Lawine ab

"Nach einem Stopp löste der erste Mann gleich beim Wegfahren die Lawine aus", schildert Alpinpolizist Martin Hautz. Der Deutsche wurde mitgerissen und trotz seines Airbag-Rucksacks verschüttet. "Nur ein Skistock ragte heraus, seine zwei Begleiter konnten ihn daher orten und zusammen mit alarmierten Pistenrettern nach etwa 20 Minuten bergen", so Hautz. Der 43-Jährige wurde ins Krankenhaus geflogen, konnte aber rasch entlassen werden.

Schneebretter am selben Berg und fast zeitgleich

Fast zeitgleich und unweit davon entfernt kam es gestern Mittag in einem beliebten Varianten-Hang beim Wedelexpress (Skigebiet Hochzillertal) zu zwei Lawinenabgängen. Im ersten Fall entging ein Skifahrer einer Verschüttung und meldete dies vorbildlich beim Liftpersonal. In einem zweiten Fall meldeten Augenzeugen, dass ein Skifahrer den Schneemassen entkommen sei, ein zweiter aber möglicherweise erfasst worden sei. Eine Suchaktion mit zwei Hunden, 17 Bergrettern und der Libelle endete zum Glück ergebnislos.

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