Mo, 22. Oktober 2018

Drei Tage unterwegs

03.01.2017 07:33

Brasilianer verpassten wegen Pannenserie Silvester

Sie wollten das neue Jahr in New York begrüßen, doch ihre Reise wurde zur Odyssee: Erst am Montag - drei Tage später als geplant - sind 300 Passagiere an Bord eines American-Airline-Flugs von Brasilien aus in Richtung USA gestartet. Dabei verlief zunächst alles nach Plan.

Die Maschine war am Freitag wie vorgesehen in Fortaleza abgehoben, wie die Flughafenbehörde Infraero mitteilte. Doch schon beim Zwischenstopp in Rio de Janeiro begann der Ärger: Wegen technischer Probleme wurde der Weiterflug auf den folgenden Nachmittag verschoben. Als das Flugzeug dann am 31. Dezember Kurs auf New York nahm, klagte eine Frau an Bord über schwere gesundheitliche Probleme. Die Maschine musste in Manaus zwischenlanden.

Crew legte vorgeschriebene Pause ein
Der Traum von einer Silvesterfeier am Times Square war da schon längst zerplatzt. Die Fluggäste mussten das neue Jahr stattdessen in der Luft begrüßen. Ihre Odyssee war damit aber noch nicht beendet. Da die Besatzung nun ihre vorgeschriebene Pause einlegen musste, konnte das Flugzeug schließlich erst am Montag abheben.

Auch Promis unter den Fluggästen
Die verärgerten Passagiere des American-Airline-Flugs ließen ihrem Frust in den sozialen Netzwerken freien Lauf.

"Es hätte lustig werden können, aber sie boten uns nicht einmal eine Mahlzeit an, und die Angestellten waren ganz und gar nicht entgegenkommend", schrieb Gilda Carvalho auf ihrer Facebook-Seite. An Bord des Pannenflugs waren unter anderem die Schauspielerin Danielle Winits und eine bekannte Samba-Gruppe.

 krone.at
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