Di, 14. August 2018

Auch in Salzburg

12.12.2016 15:26

Jugendliche als Serieneinbrecher

34 Einbrüche in zwei Monaten in Salzburg, Kärnten und der Steiermark gehen auf das Konto zweier Lungauer. Die Jugendlichen stahlen Gegenstände im Wert von 47.000 € und verkauften den Großteil weiter, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Eine ganze Serie an Einbrüche begingen zwei junge Lungauer zwischen Anfang August bis Ende September 2016. Die damals 17-Jährigen brachen in Garagen, Gemeindeämter, Tourismusbüros, Schulen und Keller ein und räumten Carports aus. Einer der beiden Diebe besaß zu diesem Zeitpunkt den L17-Führerschein und ein eigenes Auto. Damit fuhr das Duo zu den Tatorten, die sich zwar vorwiegen in ihrer Heimat befanden, aber auch im Flachgau, der Stadt-Salzburg, in Murau (Steiermark) sowie in Spittal an der Drau (Kärnten). Die beiden Arbeitslosen hatten es auf hochwertige Sachen abgesehen. So nahmen sie vorwiegend Fahrräder, Ski, Gartengeräte, allerlei elektronischer Geräte und auch brauchbares Werkzeug mit. Der Gesamtschaden beläuft sich auf fast 47.000 Euro.

Einen Teil der Beute verkauften das Duo via Internetplattform, einige Sachen gaben sie auch persönlich weiter. Damit niemand Verdacht schöpft, legten die Täter den Käufern zum Teil gefälschte Rechnungen vor. Nach Ermittlungen in der Szene, hinterlassener Spuren und Hinweisen aus der Bevölkerung kamen die Tamsweger Polizisten den Beiden schließlich auf die Spur. Sie gaben bei der Vernehmung alles zu. Ihr Motiv war simpel: Mit dem Verkauf des Diebsguts finanzierten sie sich ihren Lebensunterhalt.

Lungauer angezeigt
Gegenstände im Wert von 19.000 Euro - darunter war auch ein Motorrad - konnten die Beamten sicherstellen. Sie waren in der Wohnung eines Täters sowie in einer abgelegenen Holzhütte verwahrt. Zudem konnte ein Teil der verkauften Beute zurückgeholt werden. Die Lungauer werden angezeigt.

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