Im "Grünen Salon"

Van der Bellen darf auch in der Hofburg rauchen

Noch eine gute Nachricht für den designierten Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, der leidenschaftlicher Raucher ist: Er darf sich auch an seinem neuen Arbeitsplatz in der Hofburg ruhig ein Zigaretterl anstecken. Denn im "Grünen Salon" ist das Rauchen ebenso erlaubt wie im präsidialen Büro.

Van der Bellen - Spitzname "Paff Daddy" - inhaliert pro Tag 20 Zigaretten - und hörte 2012 damit für vier Monate auf, bevor er wieder rückfällig wurde. Bis dahin hatte er sogar zwei Päckchen täglich verbraucht, 36.000 insgesamt. Päckchen. Rote "Chesterfield", also eine der stärksten Sorten, die es gibt. Und wurde dafür auch von den ORF-Komikern Stermann & Grissemann auf die Schaufel genommen.

Seiner Leidenschaft kann der neue Bundespräsident ab 26. Jänner dann auch in der Hofburg frönen. Allerdings mit Einschränkungen: Während Kaiser Franz Joseph I. noch überall seine Zigarren anzünden konnte, herrscht heutzutage in den so genannten Prunkräumen striktes Rauchverbot. Vor allem in jenem Saal, in dem das riesige Gemälde von Kaisern Maria Theresia über die Besucher wacht und der heute für Pressekonferenzen benutzt wird.

Auch Amtsvorgänger Fischer rauchte
"Feuer frei" heißt es dafür aber im "Grünen Salon". "Dort hat schon Präsident Heinz Fischer gerne sein Pfeiferl geschmauchelt, wenn er alleine war," plaudert eine Sprecherin der Präsidentschaftskanzlei aus dem Nähkästchen, "prinzipiell gilt in der Hofburg die Regel: Wer ein Einzelbüro hat, darf dort rauchen, wenn er will und beim offenen Fenster steht."

Und auch am ausladenden Balkon der Hofburg können sich der Bundespräsident und seine Gäste gerne einmal ein Zigaretterl anstecken, ohne dass Rauchersheriffs Anzeige erstatten. Und so könnte einer der ersten Staatsgäste EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker werden: Er gilt ebenfalls als passionierter Raucher.

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zet

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