Fr, 17. August 2018

"Krone"-Ombudsfrau

25.11.2016 13:00

In diesen Fällen sagen wir Danke!

Wie Sie wissen, ist uns kein Problem zu klein und keine Sorge zu groß, wenn es darum geht, Ihnen zu helfen! Die Redaktion der Ombudsfrau versucht immer, eine Lösung zu finden! Unter anderem in folgenden Fällen ist uns das gelungen: eine Leserin aus Oberösterreicherin hatte keine Freude mit ihrem Handy, weil sich das Display schon am ersten Tag nicht mehr entsperren ließ. Eine Niederösterreicherin wollte ihr mobiles Internet kündigen, das angeblich nicht funktionierte, aber dennoch Mehrkosten verursachte und eine Pensionistin kämpfte um Ersatz für ihre Brille, die bei einem Sturz über eine Kante zu Bruch gegangen war.

Gesperrtes Handy
Bereits am selben Tag, an dem sich Maria E. bei einer Handelskette ein neues Handy gekauft hatte, funktionierte dieses nicht mehr. "Obwohl ich den richtigen Code eingab, ließ sich das Gerät nicht mehr entsperren. Deshalb brachte ich es zur Überprüfung in die Filiale", so die Oberösterreicherin. Von den Mitarbeitern des Unternehmens wurde das Handy zur Begutachtung geschickt und Frau E. mitgeteilt, dass sie für das Entsperren 60 Euro zahlen müsse. "Ich habe mir den Kaufpreis von 99 Euro lang ersparen müssen, deshalb kann ich dieses Geld nicht aufbringen und ich sehe auch nicht ein, warum ich etwas bezahlen soll", wandte sich die Leserin an die Ombudsfrau. Auf unsere Anfrage reagierte LIBRO prompt und übernimmt kulanterweise die Kosten!

Mobiles Internet mit Mehrkosten
Über Probleme mit ihrem mobilen Internet klagte Roswitha G. aus Niederösterreich. "Die Verbindung funktioniert nicht gut. Weil mir in den letzten Monaten wegen einer angeblichen Überschreitung der Datenmenge auch noch Mehrkosten verrechnet wurden, kündigte ich den Vertrag, erhielt aber keine Antwort", schilderte die Leserin. Laut Drei seien die Daten von Frau G. definitiv genutzt worden. Der Verbrauch spreche also für eine funktionierende Verbindung. Die Kündigung des Vertrags habe man nun dennoch vermerkt. Außerdem verzichtet man im Sinne einer kundenfreundlichen Lösung auf einen Teil der Forderung.

Sturz mit Folgen
"Meine Freundin lässt gerade den Gehsteig vor ihrem Haus auf eigene Kosten sanieren. Leider bin ich bei einem Besuch über eine Kante, die durch die Arbeiten entstanden ist, gestürzt. Dabei habe ich mir das Knie aufgeschlagen und meine Brille ist zerbrochen", schilderte Maria J. aus dem Burgenland. Die Freundin meldete den Schaden zwar ihrer Versicherung, doch diese lehnt eine Leistung ab. Mit der Begründung, die Pensionistin sei mündig und erwachsen genug, um zu sehen, wenn beim Gehsteig etwas erhöht ist. "Jetzt muss ich die 400 Euro für eine neue Brille selbst aufbringen", wandte sich Frau J. enttäuscht an uns. Die Zürich Versicherung teilte uns auf Anfrage mit, dass man - obwohl man bei der Versicherungsnehmerin kein Verschulden sehe - doch die Hälfte der Kosten für übernehme.

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