Do, 19. Juli 2018

03.10.2006 18:01

Leben im Käfig?

Das freie Wort

Einer der Gründe, warum BK Schüssel mit seiner ÖVP die Mehrheit verloren hat, ist darin zu sehen, dass er sich so stark der EU verschrieben hat. Dazu folgender Leserbrief aus Graz:

In einer Aussendung vom "Bündnis Freies Österreich" (NFÖ) konnte man kürzlich Gedanken erfahren, die man dem großen Leserkreis der "Kronen Zeitung" wirklich nicht vorenthalten sollte. Beispielsweise zu den Beitrittsaspiranten Bulgarien und Rumänien: "Sie sollen (müssen?) der EU beitreten, trotz politischer Osteoporose dritten Grades (= "korrupt bis in die Knochen"). Das spielt anscheinend in der `Wertegemeinschaft´ EU keine Rolle."

Den EU-hörigen Politikern in Österreich gehören schon lange die Flügel gestutzt, damit sie nicht mehr abheben können (z. B. EU-Einkommen auf nationales Niveau senken) oder noch besser, sie werden in einen Käfig eingesperrt, damit sie nachempfinden können, wie sich das Volk im EU-Käfig fühlt.

Dazu meinen die NFÖler: "Österreich raus aus dem EU-Käfig! Für Schwarzseher, die dies für unmöglich halten, möchten wir eine Lösung anbieten: Sollten die EU-Kolonialherren uns nicht freiwillig austreten lassen, so müssen wir eben ausbrechen!"

Wenn man die "vox populi" ehrlich und objektiv zur Kenntnis nimmt und den hörigen Politikern und Medien weniger Glauben schenkt, keine schlechte Empfehlung.

Dass es auch andere Einstellungen für ein wirtschaftliches und nationales Zusammenleben in Europa gibt, zeigt die Schweiz immer wieder.




Ing. Ottokar Holoubek, Graz
erschienen am Mi, 4.10.

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