Für die junge Frau sei das ein „wichtiger Zwischenschritt, um bald in ein Leben in Freiheit hinübergleiten zu können“, sagte der Jurist. Kampusch dürfte ihren Wohnort damit nicht zum letzten Mal gewechselt haben: „Sie wird sicher nicht den Rest ihres Lebens in einer betreuten Einrichtung verbringen“, so Ganzger. „In absehbarer Zeit“ werde die 18-Jährige selbstständig leben. Wann sie diesen Schritt macht, entscheide Natascha Kampusch in Absprache mit ihren Betreuern.
Mehr als einen Monat nach ihrer Flucht gehe es Natascha Kampusch „gut“, „sie beginnt ihr neues Leben in Freiheit mit viel Engagement zu organisieren und freut sich auf Dinge, die sie in ihrer Gefangenschaft nicht machen konnte“, sagte der Anwalt der 18-Jährigen. Unter anderem wolle man kommende Woche die Gründung der Foundation der jungen Frau, die zum Teil der Bekämpfung einer Mordserie an mexikanischen Frauen zugute kommen soll, ein letztes Mal besprechen.
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