"Ich kann keinem Spieler die Schuld dafür geben. Ich bin doch nicht Pontius Pilatus", betonte Trapattoni bibelfest. "Ich will niemandem Unrecht tun, aber ich will etwas erreichen", erklärte der Erfolgsmensch. "Es gibt genug zu tun. Auch in der Bundesliga." Dort führen die Salzburger nach zehn Runden fünf Punkte vor Mattersburg, empfangen zudem das Tabellenschlusslicht im EM-Stadion Wals- Siezenheim.
Jenen Spielern, bei denen sich nach dem UEFA-Cup-Out ein Abfall der Motivation auch nur ankündigt, stellte Trapattoni die Rute ins Fenster. "Wenn es so ist, kommen andere. Wir haben genug Spieler im Kader mit guter Mentalität. Wir müssen positiv sein", forderte der "Maestro". Neben der Meisterschaft ist Red Bull allerdings trotz seiner hohen Ansprüche nur noch im ÖFB-Cup vertreten.
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