Bodyguards für Wien

City-Security soll Frauen am Heimweg begleiten

Notwendigkeit oder Panikmache? FPÖ-Stadtrat Toni Mahdalik fordert für Wien einen Securitydienst auf Abruf. Frauen, die sich nachts auf der Straße unsicher fühlen, sollen von einem städtischen Bodyguard nach Hause begleitet werden.

In Graz wurde jetzt das "Heimweg-Telefon" installiert. Damit können sich alle Grazerinnen in der Nacht nach Hause begleiten lassen - zumindest telefonisch. Ein Anruf bei der Heimwegnummer genügt, ein Mitarbeiter des 13‐köpfigen Teams der Ordnungswache Graz fragt nach dem Standort und dem Ziel und spricht solange mit der Anruferin, bis diese wohlbehalten zu Hause angekommen ist. Sollte sie belästigt werden oder es einen Zwischenfall geben, dann verständigt die Ordnungswache sofort die Polizei und schickt sie zum aktuellen Standort.

"Für Parkwächter ist auch Geld da!"
Eine gute Sache findet Mahdalik, dem diese Aktion aber nicht weit genug geht. "Die Stadt hat die Anzahl der Parkwächter auf 450 aufgestockt, die kassieren den ganzen Tag lang die Wiener Autolenker ab, dann wäre es jetzt an der Zeit, auch einmal etwas für die Sicherheit der Einwohner zu tun."

Geht es nach Mahdalik, sollen schon demnächst 50 eigene Securitys verängstigte Wienerinnen in der Nacht nach Hause begleiten: "Es gibt hier inzwischen genug Zwischenfälle, bei denen Frauen belästigt wurden, damit das gerechtfertigt ist," rechnet Mahdalik vor, "als es darum ging, die Parkwächter aufzustocken, war die Stadt ja auch ganz schnell." Am 23. November ist die nächste Gemeinderatssitzung, da will die FPÖ diesen Antrag einbringen.

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zet

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