Zwei Tage hat Richterin Birgit Ahamer für den Geschwornenprozess angesetzt. Zeugen und zwei Gutachter sollen die Hintergründe der Bluttat, die im April die Gemeinde Eberstalzell erschütterte, ausleuchten. Trotz eines Geständnisses des Angeklagten (25), sind noch Fragen zur genauen Art der Tötung, zur Tatwaffe und zum psychischen Zustand des Täters (für den bis zum rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung gilt) zu klären.
Die Geschwornen müssen dazu klären, was am Ostermontag im Haus des Angeklagten in Eberstalzell geschehen war. Weil ihm die Grafikdesignerin (26) nach einem Discobesuch nachgelaufen war, sei er ausgerastet, hat der Maler zu Protokoll gegeben. Ein Samuraischwert galt zu Beginn als Tatwaffe, Götzendorfer, der nach der Tat nach Frankreich geflüchtet war, gab bei seiner Verhaftung aber an, seine Verehrerin mit einer Axt getötet zu haben. Die Tatwaffe will er zwischen Lyon und Paris weggeworfen haben. Die blutüberströmte Leiche der Frau wurde von ihrem Vater im Haus des Angeklagten gefunden.
Die Anklage von Staatsanwalt Franz Haas lautet auf Mord. Der Prozess beginnt am 3. Oktober.
Foto: Andi Schiel
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