Di, 18. September 2018

Leistungsschau

27.10.2016 11:22

50.000 Salzburger staunten mit dem Militär

Das war ein außergewöhnlicher Nationalfeiertag: Mehr als 50.000 Besucher strömten in die Innenstadt und staunten über die Bundesheer-Leistungsschau - wahrlich eine "Demonstration des Könnens". Oder wie es Landeshauptmann Wilfried Haslauer formulierte: "Ein beeindruckendes Zeichen der engen Verbundenheit zwischen dem Land und seinem Bundesheer."

Um 9 Uhr startete das in militärisches Grün getauchte Spektakel: Begleitet von der Militärmusik - unter der Leitung von Oberst Ernst Herzog und extra für diesen Tag mit 70 Musikern "überbesetzt" - marschierten 568 Rekruten vor dem Großen Festspielhaus auf. Tausende Zuschauer verfolgten, wie die Grundwehrdiener aus der Schwarzenbergkaserne, der Krobatin-Kaserne in St. Johann und vom Gebirgskampfzentrum in der Wallnerkaserne Saalfelden feierlich angelobt wurden.

"Eine einmalige Kulisse"
Während die Pionier-Boote bei großem Andrang auf der Salzach ihre Runden drehten, ging der Festakt um den Dom weiter: Am Mozartplatz zeigte die Luftraumüberwachung ihr Spektrum, hatte Modelle der Radaranlagen vom Kolomansberg und des Eurofighters ausgestellt. Auch die Fliegerabwehr baute ihr Gerät auf. Am Residenzplatz bezogen die Sanitäter Stellung. Oberstarzt Ewald Esterer führte durch das moderne Kontaminations-Zelt. Nur wenige Meter weiter schrieben die Heeres-Sportler eifrig Autogramme. "Eine einmalige Kulisse", war Kommandant Vizeleutnant Christian Rabenberger voll des Lobes für das Event. Durch die Bögen lud am Domplatz das Tragtierzentrum aus Hochfilzen zum Reiten auf den Haflingern, was besonders bei Kindern ankam. "Pferde sind ein gutes Bindeglied zur Bevölkerung", weiß Kommandant Major Josef Hager.

Unweit davon, am Kapitelplatz, waren die Panzer die Publikums-Magneten, nebst dem zum Abseil-Turm umfunktionierten Manitou-Teleskoplader der Pioniere.Vor tausenden Zuschauern dann der Höhepunkt: Mit begleitenden Worten von Chef-Organisator Oberst Franz Pritz und Kommandant Ulf Remp absolvierten die Gebirgssoldaten mit Luftunterstützung von vier Helikoptern und unter lautem Pyrotechnik-Feuer den "Festungssturm". "Einfach toll", erinnerte sich Generalstabschef Bernhard Bair an seine Zeit in Salzburg. Dem konnte Bürgermeister Heinz Schaden zustimmen: "Schön, wenn die Menschen sehen, was das Bundesheer kann." In der Alten Residenz wurden später zwölf Offiziere geehrt - darunter Generalmajor Dieter Heidecker, der das "Ehrenzeichen des Landes Salzburg" bekam. Militärkommandant Brigadier Heinz Hufler war am Ende des Tages zufrieden: "Für Salzburg und das Bundesheer war das ein sehr besonderer Tag."

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