Di, 23. Oktober 2018

19-Jähriger verletzt

25.10.2016 16:12

"Horror-Clowns" sorgen auch in Tirol für Hysterie

Der etwas fragwürdige Trend der "Horror-Clowns" ist nun auch in Tirol angekommen und forderte in Schwaz nun einen ersten Verletzten. Ein 19-Jähriger wurde von drei Irren mit einem Baseballschläger attackiert. Doch "Clown-Jäger" im Internet und vor allem die Polizei sagen dem Unfug nun den Kampf an.

Wahrlich furchteinflößende Clowns, die mit Messern und Baseballschlägern bewaffnet Menschen erschrecken, schwappen derzeit als Trend aus den USA nach Europa über und haben nun auch kurz vor Halloween einige Nachahmer in Österreich gefunden. Während die meisten Gruselgestalten einfach nur in der Gegend herumstehen und komisch schauen, gab es hierzulande nun in Salzburg den ersten Verletzten. Ein 14-Jähriger wurde von einem maskierten Irren vom Rad gestoßen.

Schwazer mit Baseballschläger attackiert

Auch in Tirol wurde jetzt der erste Verletzte bekannt: Drei noch flüchtige mit Horror-Larven maskierte Irre sprangen am Sonntag kurz vor 4 Uhr Früh in Schwaz aus einem Gebüsch und attackierten den 19-Jährigen mit einem Baseballschläger. Der Einheimische wurde erheblich verletzt.

Bilder von gruseligen Narren im Netz

Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist nicht allein aufgrund dieses Vorfalles enorm - wie ein Blick in diverse Facebook-Seiten selbsternannter "Clown-Jäger" zeigt. Dort tauchen immer wieder Bilder von gruseligen Narren etwa aus Innsbruck, Wörgl und Schönwies auf.

"Clowns bringen doch Kinder zum Lachen"

Weniger lustig findet den Gruselspaß Circus-Roncalli-Direktor Bernhard Paul, der mit seiner Jubiläumstournee vom 19. November bis 11. Dezember auch in Innsbruck zu Gast sein wird. "Die Monster haben absolut nichts mit Clowns zu tun. Wir bringen vor allem Kinder zum Lachen. Ich bin aber felsenfest davon überzeugt, dass der furchtbare Trend aus den USA - so wie die Ice Bucket Challenge, bei der Internet-User sinnlos Eiswasser über ihren Köpfen ausleerten - rasch wieder verschwindet."

Und vor allem kann man sich mit solchen Aktionen auch strafbar machen. "Die Clowns können etwa wegen gefährlicher Drohung belangt werden. Und wenn sich jemand auf der Flucht verletzt, könnte sogar eine Haftstrafe drohen", warnt das Bundeskriminalamt.

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