Mo, 24. September 2018

Stadtwerke

22.10.2016 12:17

Karré will 1,1 Millionen Euro!

Die Klagenfurter Stadtwerke kommen nicht zur Ruhe. Nach dem 700.000 Euro teuren Vergleich mit Ex-Vorstand Christian Peham steht der nächste "dicke" Rechtsstreit ins Haus. Diesmal ist es der zurückgetretene Vorstand Romed Karré, der die STW vor Gericht zerren will. Dabei geht es um 1,15 Millionen Euro!

"Da kann man sich warm anziehen, das wird heftig!", sagt der Grazer Anwalt Kurt Klein, der Ex-Vorstand Romed Karré am 14. Dezember beim Prozess vertreten wird.

Auf 45 Seiten habe man die Vorwürfe aufgelistet und bei Gericht eingebracht. Schließlich sei Karré nur aufgrund einer "politischen Säuberungsaktion" (Zitat Klein) zurückgetreten. Tatsächlich sei er ein "Bilderbuchvorstand" gewesen, wie es Klein formuliert.

"Die Zahlen lügen nicht. Er hat die STW aus der Verlustzone geführt - und er hätte sie positiv weitergeführt." Daher wolle man den Vertrag, der bis Ende 2018 gelaufen wäre, ausbezahlt haben. Streitsumme: 1,15 Millionen Euro

Ganz anders sieht man das im Rathaus. Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz hatte Dienstag im Gemeinderat nochmals betont, dass es sich bei der Causa um eine "Altlastenbereinigung" handle, denn es seien "unverschämte, überhöhte Honorare" an die Ex-Direktoren ausbezahlt worden und es habe "grobe Auffassungsunterschiede" bei der Finanzplanung gegeben. Sie sehe dem Prozess "absolut gelassen" entgegen.

Für Spannung ist gesorgt: Kurt Klein hatte bereits Magistratsdirektor Peter Jost bei dessen Rehabilitierung erfolgreich vertreten.

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