Do, 18. Oktober 2018

ARBÖ-Messungen:

19.10.2016 15:32

Rumpelpisten verursachen höheren Spritverbrauch

Weil die Stoßdämpfer auf Rumpelpisten viel mehr arbeiten müssen, steigt der Spritverbrauch - auf diesen unterschätzten Kostenfaktor hat der Autofahrerclub ARBÖ jetzt hingewiesen. Ein Versuchstest ergab, dass auf Straßenabschnitten mit erheblichen Schäden bis zu fünf Prozent mehr Treibstoff gebraucht wird. Weitere Messungen sind geplant, um so vielleicht Sanierungspläne zu fördern.

"Durch diesen Test sieht man nun auch wissenschaftlich nachvollziehbar, dass kaputte Straßen nicht nur für die Verkehrssicherheit ein Risiko darstellen, sondern mit Sicherheit auch für die Brieftaschen aller Pendler", betont der Geschäftsführer des ARBÖ-Steiermark, Thomas Jank.

Stoßdämpfer müssen mehr arbeiten
Wenn die Fahrbahn also durch Schäden uneben ist, müssen die Stoßdämpfer viel mehr arbeiten, werden stärker beansprucht. Durch die ständige Bewegung des Fahrzeugs entsteht im Stoßdämpfer eine Reibung. Das kostet wiederum Energie, die für die Fortbewegung verloren geht.

Fünf Prozent mehr Spritverbrauch
Die Höhe dieses Energieverlustes haben Schüler der HTL Braunau, unterstützt vom ARBÖ, mit einem eigens gefertigten Stoßdämpfer herausgefunden. Mit Hilfe von Weg- und Drucksensoren bekamen sie einen Einblick in die entstehende Verlustleistung. Durch die Mehrarbeit stieg der Spritverbrauch um fünf Prozent.

Das zeige, dass der Zustand der Straßen nicht nur Ärger bei den Autofahrern, sondern auch erhebliche Mehrkosten und höhere Schadstoffemissionen verursache. Deshalb will der ARBÖ weitere Messungen vornehmen - in der Hoffnung, dass die gewonnenen Erfahrungen Straßensanierungen vorantreiben.

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