Di, 23. Oktober 2018

Manöver geglückt

19.10.2016 11:41

Astronauten docken an Chinas Raumlabor an

China hat erstmals Astronauten zu seinem neuen Raumlabor "Tiangong 2" gebracht. Das Raumschiff "Shenzhou 11" dockte am Mittwoch am Raumlabor an, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die beiden Astronauten an Bord des Raumschiffes hätten daraufhin das Labor betreten. China ist das dritte Land nach den USA und Russland, dem ein Andockmanöver im Weltall glückte.

Die beiden Raumfahrer waren am Montag mit einer Trägerrakete vom Typ "Langer Marsch 2F" vom chinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan am Rande der Wüste Gobi gestartet. Sie sollen 30 Tage an Bord von "Tiangong 2" bleiben. Es wäre die bisher längste chinesische Allmission.

Chinas Raumstation soll 2022 fertig sein
Die Experimente auf dem sechsten bemannten Raumflug Chinas sind wichtige Voraussetzungen für den Bau einer eigenen chinesischen Raumstation, die um das Jahr 2022 herum fertig werden soll. Sollte die Internationale Raumstation ISS wie vorgesehen 2024 ihren Dienst einstellen, wäre China danach die einzige Nation mit einem permanenten Außenposten im All.

Die kommunistische Führung in Peking hat die Raumfahrt zu einer Priorität erklärt. China beteuert, dass sein Raumfahrtprogramm ausschließlich friedlichen Zwecken dient. Die USA sehen die chinesische Betriebsamkeit im All kritisch. Demnach geht es Peking darum, andere Staaten daran zu hindern, das Weltall im Krisenfall zu nutzen.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.