25.09.2006 11:36 |

Leere Drohungen

Bombendrohungen waren ein schlechter Scherz

Entwarnung hat es Montagmittag in Feldkirch in Vorarlberg nach einer Bombendrohung für mehrere Bankfilialen gegeben. Kurz vor 9.00 Uhr waren bei der Polizei zwei Anrufe eingegangen, wonach in einigen Bankinstituten Spregnsätze deponiert worden sein sollen. Die Bankfilialen wurden evakuiert und abgesperrt. Sprengstoffexperten untersuchten die Gebäude und konnten schließlich Entwarnung geben.

Nach Angaben des Vorarlberger Sicherheitsdirektion waren von der Bombendrohung vier Banken betroffen. In den Geldinstituten von Bank Austria, BTV, Raiffeisen und Sparkasse Feldkirch konnte jedoch um kurz nach 11.00 Uhr Entwarnung gegeben werden.

Laut Polizeiangaben wurden keine verdächtigen Gegenstände entdeckt. Die Banken nahmen ihren Betrieb wieder auf. In allen vier Gebäuden sind aber weiter Sicherheitsorgane vor Ort.

Die Fahndung nach dem Verdächtigen läuft nun auf Hochtouren. Gesucht wird nach einem Mann, der vermutlich aus Österreich oder Deutschland stammt. Er hat bei seinen Bombendrohungen jedenfalls hochdeutsch gesprochen.

Der unbekannte Verdächtige hatte sich kurz nach 8.00 Uhr ein erstes Mal telefonisch bei der Polizei gemeldet und behauptet, er habe bei vier Banken im Großraum Feldkirch Sprengsätze deponiert.

Gegen 8.45 Uhr meldete sich der Verdächtige ein weiteres Mal und drohte, er lasse die Bomben sofort hochgehen, sollten die Gebäude nicht umgehend geräumt werden.

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