Mi, 22. August 2018

Fach-Tagung in Rum

15.10.2016 14:39

Gezielter Schutz vor Herz-Erkrankungen möglich

83.000 Österreicher starben im Vorjahr, nicht weniger als 35.000 von ihnen - also 42 Prozent - erlagen dabei einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Es handelt sich somit nach wie vor um die Todesursache Nummer eins. Übergewicht und Rauchen sind dabei entscheidende Risikofaktoren. Doch Experten sagen: Prävention hilft!

"Das Rauchen hat enorme Auswirkungen auf das Herz. Rund 14.000 Todesfälle verzeichnen wir jährlich in Österreich, die durch Nikotin herbeigeführt werden", sagte Otmar Pachinger, wissenschaftlicher Leiter des Tiroler Herzverbandes, gestern beim "Herztag" in Rum und ergänzte: "Jede Zigarette verkürzt das Leben eines Rauchers um elf Minuten."

"Risiko kann bereits nach wenigen Jahren reduziert werden"

Dass es besser wäre, sich das Rauchen endgültig abzugewöhnen, liegt somit klar auf der Hand. Zudem wird diese These durch diverse Studien bekräftigt. "Während andere Präventionsmaßnahmen lange Zeit benötigen, bis sie wirken, ist das beim Rauchen anders. Wird mit dem Qualmen aufgehört, kann das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung nämlich bereits nach wenigen Jahren deutlich reduziert werden", brachte es Pachinger auf den Punkt.

Übergewicht spielt auch eine Rolle

Ähnliche Untersuchungen gibt es bezüglich des Übergewichtes. "Erschrecken dabei ist, dass immer mehr Kinder übergewichtig und somit gefährdet sind - Tendenz steigend", schilderte Pachinger. Das hänge in erster Linie damit zusammen, dass sie sich immer weniger bewegen. "Anstelle von einer Sportstunde pro Woche sollten sie einmal am Tag aktiv sein", verdeutlichte der Experte.

Eigeninitiative hilfreich

Auch andere Risikofaktoren können erfolgreich minimiert werden - so zum Beispiel ein zu hoher Blutdruck. "Der Lebensstil wirkt sich auf das Herz aus. Es liegt daher in der Hand jedes einzelnen", sagte Pachinger und fügte hinzu: "Die Menschen sollen jung sterben, dies jedoch so spät wie möglich."

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