Do, 15. November 2018

"Völlig am Ende"

13.10.2016 12:32

"Harry Potter"-Star dachte über Selbstmord nach

Die "Harry Potter"-Filme machten ihn zum Star, die Erfolgsfilme haben ihn jedoch krank gemacht. Wie Devon Murray, der mit zwölf Jahren mit der Rolle des Seamus Finnigan berühmt wurde, sprach jetzt offen darüber, seit zehn Jahren an Depressionen zu leiden. Und vor Kurzem habe er sogar darüber nachgedacht, sich das Leben zu nehmen.

Der "Harry Potter"-Star hat nun in einem Radiointerview offen über seine Depressionen gesprochen. Murray wurde im Alter von zwölf Jahren berühmt, als er die Rolle des Seamus Finnigan, der gemeinsam mit Harry Potter, Ron und Hermine in Gryffindor wohnte, übernahm. Nun hat der heute 27-Jährige auf RTÉ 2fm verraten, dass er im April sogar einen Selbstmord in Erwägung gezogen hatte: "Mein Selbstbewusstsein und alles war am absoluten Tiefpunkt angelangt. Meine Freunde hätten mich alle unterstützt, aber ich habe sie weggestoßen. Ich wollte nicht, dass sie mich so sehen. Ich war völlig am Ende."

Die Selbstmordgedanken hätten ihn jedoch aufwachen lassen, so Murray weiter: "Ich habe mich gefühlt, als würde ich meine Eltern hängen lassen und als könnte ich nichts richtig machen. Ich habe meiner Mutter geschrieben, dass mir alles so leid tut und dass ich es verbockt habe. Damit hab ich indirekt um Hilfe gebeten. Sie war am Boden zerstört und ich habe nur noch geheult." Später habe er mit seinen Eltern dann ehrlich über die Depressionen gesprochen.

Schuldete Ex-Agentem 230.000 Euro Honorar
Die Suizid-Gedanken des Schauspielers kamen parallel zu einem Gerichtsverfahren, dem er sich stellen musste, weil er einem früheren Agenten noch 230.000 Euro Honorar schuldete. Es wurde auch behauptet, dass der Star nach "Harry Potter und der Feuerkelch" auf gesetzeswidrige Weise versucht habe, aus seinem Vertrag herauszukommen. Dazu hat Murray jedoch nicht Stellung genommen.

Während der Mental Health Awareness Week, die mehr Aufmerksamkeit auf psychische Erkrankungen lenken will, öffnete sich Devon auf Twitter seinen 224.000 Followern: "Ich habe zehn Jahre unter Depressionen gelitten und erst kürzlich darüber gesprochen. Das hat für mich einen großen Unterschied gemacht. Ich hatte Suizidgedanken, aber ich habe um Hilfe gebeten. Ich bin froh, wenn ich mit meiner Ehrlichkeit auch euch dazu ermutigen kann, darüber zu sprechen."

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Remastered angekündigt
Die ersten zwei „Command & Conquer“ kehren zurück
Video Digital
Polizei ermittelt
Männliche Leiche in Bachbett entdeckt
Österreich
Ramsey im Anflug
Bayern vor Coup: Einigung mit Arsenal-Star
Fußball International
Feuerhölle Kalifornien
Lady Gaga verschenkte Kreditkarten an Feuer-Opfer
Video Stars & Society
Nations League
Niederlande ist Deutschlands Zünglein an der Waage
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.