Rekordbesuch!

Erst auf die Wiesn, dann noch ins Bordell

Der Alkohol lässt offenbar die Hemmschwellen sinken: Wiener Laufhäuser, das sind Etablissements, in denen Prostituierte ihre Dienste anbieten, werden zur Wiesnzeit regelrecht gestürmt. Das "Max Winter" neben dem Prater etwa meldet 400 Prozent mehr Geschäft als an "normalen" Tagen.

"Alle Mädchen freuen sich richtiggehend auf die Wiesn, weil sie wissen, dass dann das Geschäft brummt, " so der Geschäftsführer von "Max Winter" zu City4U, "heuer haben sie viermal mehr Geschäft gemacht als während der normalen Tage." Denn wenn auf der Wiesn die Lichter ausgehen, geht es im Rotlicht erst so richtig los. "Die haben sich am Eingang regelrecht angestellt", so der Geschäftsführer ("nennen Sie bitte meinen Namen nicht. sonst habe ich Schwierigkeiten mit meiner Mutter"), "und ziemlich gefroren in ihren kurzen Lederhosen."

Dafür ging es dann - erst einmal im Laufhaus drinnen - heiß her. Mit ein paar Maß intus, und den ganzen Tag aufreizende Dekolletés vor Augen, steigert das bei so manchem Mann offenbar die Lust auf Sex enorm und lässt gleichzeitig die Hemmschwelle sinken, um dem Wiesnbesuch ein "Happy End" zu verleihen. Kein mühsames "Anbraten" im Festzelt, kein Risiko, eine Abfuhr zu kassieren. "Das Laufhaus ist genau das Gegenteil, das Laufhaus sagt: Du musst dich überhaupt nicht anstrengen, du musst nur eine Leistung bringen - und die ist Geld", hat der Geschäftsführer den Durchblick, "das ist ein Deal, den jeder kapiert, auch wenn er schon zwei Promille hat"


Ab 100 Euro ist Mann dabei. Auch wenn die Freier offenbar aufs Geld schauen: "Richtig los gegangen ist es bei uns erst ab 1. Oktober, vorher hatten die Besucher unseres Laufhauses offenbar kein Geld mehr".

Dieses Wochenende dürfte für die Damen noch einmal stark werden - die Wiesn schließt am Sonntagnachmittag.

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zet

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