Di, 21. August 2018

Am Heldenplatz

09.10.2016 15:54

Parlamentsumbau: Zwei Arbeiter werkeln schon

Das Parlamentsgebäude ist nach 130 Jahren baufällig, soll von 2017 an drei Jahre lang saniert werden. Bis es damit losgeht müssen auch die Ausweichgebäude für die Parlamentsmitarbeiter am Heldenplatz fertig sein. Zwei Arbeiter werkeln dort auch schon eifrig. Skurril: Wenn das Hohe Haus saniert ist, werden diese Neubauten am Heldenplatz wieder abgerissen.

Knapp 800.000 Quadratmeter Büroflächen stehen nach dem Büromarktbericht des Unternehmens EHL in der Stadt leer - die Mitarbeiter der Parlamentsparteien müssen aber nicht in einen trostlosen aber passenden Zweckbau übersiedeln, um dort ihren Job zu erledigen, sie bekommen drei schmucke neue Gebäude am Heldenplatz.

Gleich neben der Hofburg, wo die Sitzungen des Hohen Hauses abgehalten werden, bis das Parlament am Ring wieder bezugsfertig ist. "Vorgefertigte standardisierte Bauteile werden an Ort und Stelle zusammengefügt."

Das ermögliche kurze Bauzeiten ohne Schmutz- und Lärmbelästigung, erläutert eine Schautafel am Zaun vor dem Heldenplatz. Zwei Pavillons werden dann links und rechts vom Denkmal für Prinz Eugen stehen, das dritte kommt in den Bibliothekshof der Hofburg.

Die genauen Kosten für diese drei Häuser werden nicht extra ausgewiesen, sondern in den Gesamtkosten für den kompletten Umbau mit eingerechnet: Die sind mit 352,2 Millionen Euro angesetzt, eine Überschreitung um 20 Prozent ist aber erlaubt. Der gelernte Österreicher weiß, was das bedeutet: Auf der Abschlussrechnung werden 422 Millionen Euro stehen. Das entspricht dem Wert von 1055 Einfamilienhäusern im Speckgürtel rund um Wien. Samt VW Golf in der Garage daneben…

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zet

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