21.09.2006 07:58 |

Im Nebel verirrt

Bergsteiger überleben zwei Nächte im Freien

Zwei Nächte im Freien mussten ein tschechischer Bergsteiger und sein Sohn im Großglocknergebiet verbringen. Auf Grund des starken Nebels und Schneefalls hatten sich die beiden am Montag in rund 3.100 Meter Seehöhe verirrt. Der 56-Jährige und der 19-Jährige konnten am Mittwoch von der Besatzung eines Hubschraubers geborgen werden. Trotz der eisigen Temperaturen waren beide unversehrt.

Das Duo war am Montag in der Gemeinde Heiligenblut zu einer Hochgebirgstour von der Rudolfshütte zur Oberwalderhütte aufgebrochen. Die beiden verirrten sich im Bereich des Johannisberges und mussten die Nacht im Freien verbringen. Am Dienstag versuchten sie dann erneut die Oberwalderhütte zu erreichen.

Wegen neuerlichen Nebels, Schneefalls und schlechter Sicht fanden sie sich in dem weitläufigen Gletscherboden nicht mehr zurecht und irrten den ganzen Tag umher. Am Abend ersuchten sie dann per Handy beim Hüttenwirt der Oberwalderhütte um Hilfe.

Bei der am Mittwoch durchgeführten Suchaktion konnten Vater und Sohn von der Hubschrauber-Besatzung am oberen Pasterzenboden in etwa 3.100 Metern Seehöhe ausfindig gemacht und geborgen werden.

Samstag, 12. Juni 2021
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