Mi, 20. März 2019
28.09.2016 17:10

Hypo inoffiziell

Erleichterung in Heta: Stolpersteine weggeräumt

Aufatmen heißt es bei der Heta in Kärnten: Die Deutsche Bad Bank nimmt das Kärntner Anbot an. Damit sind weitere Stolpersteine auf dem Weg zur Lösung des Bankdebakels aus dem Weg geräumt.

Die deutsche Bad Bank FMS Wertmanagement galt lange als Stolperstein auf dem Weg zu einer Kärntner Hypo-Lösung: Denn sie hat bisher alle Vorschläge torpediert - und die Heta mit einer brisanten Klage in Frankfurt unter Druck gebracht.

Mittwoch dann die erlösende Nachricht: Auch die FMS mit ihren 295 Millionen schweren Anleihen nimmt das Kärntner Angebot von 92 Prozent an.

Kärntens Finanzreferentin Gaby Schaunig ist erleichtert: "Die positiven Reaktionen zeigen, dass es sich um ein faires Angebot handelt, dass die Bemühungen von Bund und Land Kärnten honoriert werden und dass der Beitrag von 1,2 Milliarden Euro, den Kärnten unter größter Anstrengung aufzubringen bereit ist, anerkannt wird."

Mit der FMS-Zustimmung ist auch die Gefahr gebannt, dass ein ungewollter Konkurs der Heta Kärnten mitreißen könnte.

Vermutlich sind alle Beteiligten froh, wenn das Anleihen-Dilemma gelöst wird.  Versicherungen wie Uniqa oder Wiener Städtische hatten sich lange geziert, letztlich aber doch das kleinere Übel eines Verlusts jahrelangen Prozessen vorgezogen.

"Das HETA-Kapitel abzuschließen, ist die unter den gegebenen Umständen eindeutig beste Option", erklärt Anadi-Vorstand Christof Raninger, warum auch die kärntnerisch-indische Bank grünes Licht zur Einigung gegeben hat.

Schaunig: "Entscheidendes Datum ist der 7. Oktober, bis dahin läuft die Angebotsfrist, danach werden die Quoten berechnet. Wir möchten eine Lösung, die Rechtsfrieden und Rechtssicherheit bringt."

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