Do, 21. Juni 2018

Üble Masche

28.09.2016 15:42

Gauner versenden Viren im Namen von Kollegen

Vorsicht! Wieder einmal treiben Internet-Betrüger ihre Spielchen - und das auf besonders gewiefte Weise. Die Gauner spähen nämlich die Namen von Bekannten, Freunden oder Büro-Kollegen aus und versenden mit gefälschten E-Mail-Adressen gefährliche Viren. Eine Tirolerin (46) wäre dem Schwindel beinahe aufgesessen.

Vor wenigen Tagen flatterte der Rumerin in ihrem Büro neben Unmengen an anderen E-Mails auch die vermeintliche Nachricht von Büro-Kollegen Alexander Müller (Name von der Redaktion geändert) ins Postfach. Eigentlich nicht ungewöhnlich, schließlich leiten sich die beiden tagtäglich mehrere E-Mails weiter.

Müllor statt Müller

"Ich war schon fast dabei die angehängte Datei zu öffnen, als mir plötzlich auffiel, dass die E-Mail nicht von Herrn Müller stammte, sondern von einem gewissen Alexander Müllor", erinnert sich die Angestellte. Die Gauner hatten zuvor offensichtlich herausgefunden, von wem die 46-Jährige häufig elektronische Post erhält und ein E-Mail-Konto mit ähnlichem Namen erstellt. Noch einmal rechtzeitig landete die Nachricht im Papierkorb. "Genau dort gehören solche Nachrichten auch hin", sind sich Polizei und Konsumentenschützer einig. Denn häufig beinhalten derartige Spam-Mails Viren.

Viele weitere Maschen

Kriminelle lassen sich, wie man sieht, immer wieder neue Maschen einfallen. Wie bereits mehrfach berichtet, versuchen sie auch mit gefälschten Rechnungen, Lieferscheinen oder behördlichen Virenwarnungen Schadprogramme auf Computern von Tirolern zu installieren. Wer die Anhänge öffnet, kann möglicherweise auf seine eigenen Daten nicht mehr zugreifen und wird öfters auch mit "Lösegeldforderungen" erpresst.

Auch im Internet sollte man also skeptisch sein und nicht jeden Anhang öffnen!

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