19.09.2016 16:53 |

Schäden steigen

Gegen Katastrophe versichern

Naturkatastrophen häufen sich auch in unseren Breiten. Die Schadenssummen steigen, die Vorsorge allerdings nicht. Seit einem Jahrzehnt fordert die Versicherungsbranche bundesweite Pflichtzahlungen, mit der Häuser oder Wohnungen im Katastrophenfall einen besseren Versicherungsschutz hätten.

Mehr als 60 Prozent der Österreicher glauben, dass sie nie Opfer einer Naturkatastrophe werden würden. "Dabei ist die Erdbebengefahr bei uns gleich hoch wie in San Franzisko", erklärt Gerhard Schöffmann, der Sprecher der Kärntner Versicherungswirtschaft.

Im schlimmsten Fall bekommen Opfer von solchen Murenkatastrophen wie in Afritz gerade einmal 10.000 € ausbezahlt. "Wir fordern seit Jahren eine Pflichtversicherung für alle, die auch eine Feuerversicherung für ihren Wohnraum abgeschlossen haben. Dann wäre Hochwasserschaden am Eigenheim ebenso versichert wie Erdbebenschaden in der Mietwohnung." Schöffmann, der auch Vorstand der Kärntner Landesversicherung ist: "Hochwasser- und Muren-Katastrophen ereignen sich in immer kürzeren Abständen. Mit ein paar Euro im Monat wäre man besser abgesichert." Das ganze wäre Bundessache und müsste vom Finanzministerium ausgehen. "Man sollte bald handeln, denn bis zur endgültigen Gesetzesgebung dauert es dann ja noch ein paar Jahre."

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